Die heutige Kapelle St. Martin wurde am 30. Juni 1695 geweiht. Ihr Hochaltar stammt aus dem Jahr 1698. An der nördlichen Schiffswand ist eine Apostelreihe von Hans Ardüser aus dem Jahr 1593 erhalten. Die beiden Seitenaltäre wurden 1704 geschaffen; das linke Altarblatt zeigt die Marienkrönung, das rechte eine Mater Dolorosa. Auf dem nördlichen Seitenaltar steht eine spätgotische Pietà. Die Apostel-Wandbilder stammen aus dem letzten Viertel des 18. Jahrhunderts.
Kultur und Geschichte
Sankt Martin ist lokal auch unter dem rätoromanischen Namen Sogn Martin bekannt. Tersnaus und Sogn Martin bildeten ab 1669 eine eigene Pfarrei. Außerdem gilt Sankt Martin als typische Walser-Bauernsiedlung.
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Landschaft
Zum weiteren Siedlungsgebiet von Sankt Martin gehören zahlreiche Streusiedlungen, von denen viele inzwischen unbewohnt sind. Einzelne Höfe im weiteren Siedlungsgebiet sind nur über enge, steile Bergstraßen oder zu Fuß erreichbar.
Verkehr
Die Vals-Route verbindet Ilanz mit dem Valsertal; der Postbus fährt dabei durch das Val Lumnezia. In der Sommersaison verkehren auf der Postbusverbindung zwischen Ilanz und Vals Fahrzeuge mit Fahrradträgern am Heck. Für Fahrräder ist eine Reservierung erforderlich.