Ferienwohnung in Mora am Siljan: Kultur, Natur und Winter
Mora liegt am Nordufer des Siljan. Die Anreise ist mit dem Auto, dem Zug, dem Bus und sogar mit dem Schiff möglich. Auf dem Siljan verkehrt das Dampfschiff M/S Gustav Wasa zwischen Mora, Rättvik und Leksand.
Kultur
Zu den markanten kulturgeschichtlichen Orten gehört das Siljansfors Skogsmuseum. Das Freilichtmuseum ist um die Ruinen eines Eisenwerks angelegt, das von 1738 bis 1876 in Betrieb war. Verschiedene forstwirtschaftliche Anlagen befinden sich dort in ihrer natürlichen Umgebung. Ebenfalls mit der regionalen Geschichte verbunden ist Södra Flenarna, das als die am besten erhaltene Sennhütte in Mora gilt und 1982 zum Baudenkmal erklärt wurde.
Die heutige Mora kyrka stammt vom Ende des 15. Jahrhunderts. In der Kirche werden außerdem ein von dem Priester Daniel Svinhufvud im 15. Jahrhundert gestifteter Chormantel und eine Messkasel aufbewahrt. Auf dem Friedhof von Mora befindet sich das von dem Künstler Christian Eriksson entworfene Grab des Künstlers Anders Zorn und seiner Frau Emma.
Anders Zorn ist an mehreren Orten präsent. Zorns Gammelgård ist ein Freilichtmuseum mit Schwedens bedeutendster Sammlung älterer Holzhäuser. Gopsmor war Zorns kombinierte Wildnisateliers und Fischerhütte. Im Zorngården ist eine erhaltene Innenausstattung aus der Zeit um die Wende zum 20. Jahrhundert zu sehen; dort werden geführte Besichtigungen von etwa 45 Minuten angeboten. Das Zornmuseet ist ganzjährig geöffnet. Auch in Ovansiljan sind zahlreiche Holzhäuser erhalten, insbesondere aus dem Mittelalter.
Natur und Landschaft
Anjosvarden umfasst drei baumlose Mittelgebirgskuppen, die sogenannten Varder. Das Gebiet gilt als eines der größten straßenlosen Gebiete Dalarnas. Ein orange markierter Weg führt über mehr als 3,5 Kilometer pro Strecke zum Gipfel. Die Moore bei Anjosvarden haben ornithologischen Wert; dort können unter anderem Kampfläufer und Tundraschnepfen beobachtet werden.
In der Norra Mora Vildmark liegen weite, unbeeinträchtigte Moorflächen und urwaldähnliche alte Wälder. Durch das Gebiet führen Wander- und Schneemobilwege. Die Hütten der Norra Mora Vildmark sind jedoch nicht für die Öffentlichkeit geöffnet. Eine andere geologische Spur findet sich am Gesundaberget: Dort sind Überreste des Meteoriteneinschlags sichtbar, der vor 380 Millionen Jahren stattfand.
Aktiv durch die Jahreszeiten
In Mora und seiner landschaftlich reizvollen Umgebung sind Wandern, Radfahren und Mountainbiking auf Waldwegen möglich. Bei Siljansfors gibt es Wald- und Naturwege über 3 Kilometer, 2,5 Kilometer und 5 Kilometer sowie einen 1.100 Meter langen Kinderweg. Die Wege der Vasaloppsarenan sind für Skifahrer, Radfahrer und Wanderer mit Symbolen gekennzeichnet. Radfahren und Wandern sind auf privaten Grundstücken jedoch nicht erlaubt.
Auch der Winter gehört zum Jahresrhythmus von Mora. Dann bietet der Ort Abfahrtski, Langlauf und Schlittschuhlaufen. Das Vasaloppet erstreckt sich über zwei intensive Wochen – eine im Sommer und eine im Winter – und zieht bei seinen verschiedenen Läufen fast 100.000 Teilnehmer an. In der warmen Jahreszeit können Besucher in Tomteland im Aurorasee baden, spielen oder Boot fahren.
Weitere besondere Erlebnisse entstehen bei Snickars Brukshästar: Dort werden Kutsch- oder Schlittenfahrten angeboten, die mit einer einfachen Kaffeepause enden. Bei Nils Olsson Dalahästar erhalten Besucher Einblick in den gesamten Herstellungsprozess – vom rohen Holzstück bis zum fertig bemalten Dalapferd.
Weitere Orte entdecken: Gesunda, Gopshus, Mora, Venjan, Våmhus, Sollerön, Johannisholm. Als weiterer Ort derselben Region folgt Ludvika.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Dalarnas Län.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com