De Bilt zwischen Landgütern, Natur und Geschichte
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Foto: HenkvD via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
De Bilt zwischen Landgütern und Natur
De Bilt verbindet Landgüter, Wald und Kulturlandschaft mit markanten Spuren niederländischer Geschichte. Die Gemeinde ist Teil der Stichtse Lustwarande, einer Reihe von Landsitzen und Landgütern entlang der Südwestseite des Utrechtse Heuvelrug. De Leyen und Beukenburg bestehen aus landwirtschaftlichen Flächen und Wald; Wege führen an alten Niederwaldparzellen und durch einen Parkwald mit monumentalen Buchenalleen. Auf Landgoed Beerschoten prägen geschwungene Teiche, ein fließender Bach, Wiesen mit Baumgruppen und alte Alleen ein attraktives Wandergebiet.
Wege mit unterschiedlichen Rhythmen
Auf Landgoed Beerschoten gibt es vier markierte Wanderwege mit 3, 4, 5 und 12 Kilometern Länge. Der Startpunkt der Beerschoten-Wanderroute ist zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Bus oder mit dem Auto erreichbar; vor Ort gibt es Fahrradstellplätze und Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Auf Landgoed Eyckenstein können Sie durch Wälder, landwirtschaftliche Flächen und Sichtachsen wandern und Rad fahren; allmählich geht die Kulturlandschaft in eine Naturlandschaft über. Im Noorderpark Ruigenhoek sind Spaziergänge mit dem Hund, Laufen im Wald, Spielen im Waldspielplatz, Forellenangeln und eine Kinderroute möglich. Landgoed Vollenhoven heißt Spaziergänger mit einer Wanderkarte willkommen.
Die Westbroekse Zodden sind ein 267 Hektar großes Teilgebiet der Vechtstreek und auf Wegen und Pfaden von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zugänglich. Der für Gummistiefel geeignete Bert Bospad führt durch das Gebiet, beginnt an einem Parkplatz gegenüber Kerkdijk 85 in Westbroek, und Informationstafeln erläutern Geschichte, Management und Bewohner.
Kirchen, Forts und lokale Geschichte
Die Dorpskerk in De Bilt wurde 1652 erbaut, ist die älteste Kirche in De Bilt und ein Rijksmonument. In Westbroek steht eine reformierte Kirche aus dem Jahr 1467 mit mittelalterlichen Wandmalereien; in Maartensdijk eine niederländisch-reformierte Kirche aus dem 15. oder 16. Jahrhundert. Huize Gaudeamus in Bilthoven ist ein 1924 errichtetes Rijksmonument im Stil der Amsterdamer Schule. Fort Voordorp ist Teil der Nieuwe Hollandse Waterlinie und wurde zwischen 1867 und 1871 zum Schutz von Utrecht und der Eisenbahnstrecke Utrecht–Amersfoort angelegt. Das Online Museum De Bilt bietet digitale Informationen, Bilder und erläuterte Archivstücke zur Geschichte der sechs Ortsteile der Gemeinde De Bilt – von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart.
Regionale Eindrücke und Mathildedag
Im Besucherzentrum Koetshuis Beerschoten gibt es eine Kinderroute und draußen eine Naturspeeltuin; außerdem werden dort handwerklich hergestellte, tagesfrische regionale Produkte angeboten. Der Skulpturenpark von Jits Bakker neben dem Koetshuis Beerschoten zeigt 31 seiner Skulpturen, ist kostenlos und für Rollstühle zugänglich. Molen Geesina ist eine Getreidemühle an der Ruigenhoeksedijk in Groenekan; während der Öffnungszeiten sind Führungen und der Kauf von Mehl im Mühlenladen möglich. Im historischen Nutzgarten von Landgoed Vollenhoven werden nachhaltig Gemüse, essbare Blüten, Obst und Kräuter angebaut. Zu den weiteren Produkten des Landguts gehören vergessene Gemüsesorten, Honig und Apfelsaft; auf Landgoed Eyckenstein werden Produkte aus dem biologischen Nutzgarten verkauft. In De Bilt wird am 14. März der Mathildedag gefeiert. Der Tag erinnert an die Schenkung der Ländereien des heutigen De Bilt an das Kloster Oostbroek am 14. März 1113.
In De Bilt steht die Dorpskerk, in Bilthoven Huize Gaudeamus, in Westbroek liegen Kirche und Zodden, und in Groenekan steht Molen Geesina.
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