Ferienwohnung in Bornerbroek: Natur, Wege und Ortsgeschichte
In Bornerbroek stehen Naturbeobachtung an der Doorbraak und Ortsgeschichte mit St. Stephanus, dem „Monument voor Oorlogsslachtoffers“, der historischen Bezeichnung „Bi den Brooke“ und Hauben nebeneinander.
Ferienwohnung in Bornerbroek: De Doorbraak und Vogelbeobachtung
De Doorbraak ist ein 13 Kilometer langer Bach. An beiden Ufern gibt es Natur, die Pflanzen und Tieren die Fortbewegung zwischen Twente und Salland ermöglicht. Am Vogelbeobachtungsschirm an De Doorbraak sehen Sie mit etwas Glück einen Eisvogel und einen Teichrohrsänger. An De Doorbraak kann man auf dem Parkplatz an der Wolbes Landen in Bornerbroek parken. Der Bachlauf bildet den landschaftlichen Rahmen für den Vogelbeobachtungsschirm; der Parkplatz an der Wolbes Landen ist davon ein getrennter Planungspunkt. Für eine Wanderplanung ist die zehn Kilometer lange Route die eigene Streckenangabe; die 13 Kilometer gehören zum Bachlauf.
Erve Peeze, Routen und Informationspunkte
Erve Peeze liegt an der Wolbeslanden 5 in Bornerbroek und ist ein alter Bauernhof. Während der Anlage von De Doorbraak diente er als Informationszentrum des Waterschap Vechtstromen. Die frühere Informationsfunktion verbindet den Hof mit der Geschichte der Anlage von De Doorbraak, während Streuobstwiese und Gemüsegarten das bäuerliche Umfeld prägen. Das Umfeld ist als typischer Twenter Bauernhof gestaltet und umfasst eine Streuobstwiese mit Hochstammobstbäumen sowie einen Gemüsegarten. Am Informationsraum und Außengelände von Erve Peeze können Exkursionen und Wanderungen beginnen. Die 10 Kilometer lange Wanderroute „Wandelen langs de Doorbraak 10km“ beginnt und endet in Bornerbroek. Im 't Brookshoes gibt es kostenlos mitzunehmende Informationen der VVV Almelo sowie Wander- und Fahrradrouten. Für eine Wanderung sollte die Unterscheidung zwischen der zehn Kilometer langen Route und dem 13 Kilometer langen Bachlauf bei der Einschätzung der Strecke berücksichtigt werden.
St. Stephanus: Kirchenbau und Wandmalereien
St. Stephanus ist eine römisch-katholische Saalkirche. Ihre heutige Form wurde 1919 vom Architekten J.A. Kropholler im Stil der Delfter Schule mit gotischen Einflüssen entworfen. Die Wandmalereien an der Ostwand von St. Stephanus zeigen einen deutlichen Einfluss von J. Toorop; ihre Urheberschaft ist unbekannt. Die Saalkirche St. Stephanus ist von kultureller, architekturhistorischer und städtebaulicher Bedeutung.
Erinnerung und lokale Überlieferung
Das „Monument voor Oorlogsslachtoffers“ in Bornerbroek erinnert an acht Mitbürger, die während der Besatzungsjahre durch Kriegshandlungen ums Leben kamen. Die Historische Kring Bornerbroek hat das Ziel, historisches Material zu sammeln, aufzubewahren, zu ordnen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im Schattingsregister van Twente von 1475 lautet die Bezeichnung für Bornerbroek „Bi den Brooke“. Von 1900 bis 1960 wurden solche Hauben in Bornerbroek und Umgebung bei Festen und auf dem Kirchgang getragen. Das Registerjahr 1475 liegt deutlich vor dem Zeitraum von 1900 bis 1960, in dem die Hauben getragen wurden. Für Kulturinteressierte gehören St. Stephanus, das „Monument voor Oorlogsslachtoffers“ und die Historische Kring zu den konkreten Ortsbezügen.
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