Ferienwohnung in Bunde: Wald, Quellen und Kultur entdecken

File:Bunde-Meerstraat 25 (1).jpg File:Bunde-Meerstraat 25 (1).jpg Foto: Romaine via Wikimedia Commons, CC0

Bunde verbindet Naturbeobachtungen im Bunderbos mit einer dichten Folge religiöser und kulturhistorischer Orte. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Bunde planen, können Sie Ihren Aufenthalt zwischen Waldwegen, Wasserläufen, markanten Kirchen und kleinen Kapellen gestalten.

Ferienwohnung in Bunde zwischen Wald und Wasser

Im Bunderbos entspringen zahlreiche Quellen. Plätschernde Bäche und versteckte Tümpel prägen das Landschaftsbild. Mit etwas Glück entdecken Wandernde dort auch einen Dachsbau; außerdem kommt im Bunderbos der seltene Feuersalamander vor. Damit bietet die Umgebung besondere Beobachtungsmomente für alle, die beim Spaziergang nicht nur Strecke machen, sondern auf Wasser, Wald und Tierwelt achten möchten.

Die Wanderroute Bunderbos Quellenwald führt über Wanderknoten durch Waldpfade, überwindet Höhenunterschiede und vermittelt die abwechslungsreiche Landschaft. Südlich von Bunde fließt die Geul in Richtung Maas. Historisch wurde Bunde bereits 1865 an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Für die Wahl einer Unterkunft können diese unterschiedlichen Ortsmerkmale eine hilfreiche Orientierung geben: Je nach gewünschtem Aufenthalt stehen Naturerlebnisse, Wege durch den Wald oder kulturhistorische Ziele im Mittelpunkt.

Huize Overbunde und religiöse Geschichte

Das ehemalige Kloster mit Pensionat Huize Overbunde wurde 1875 auf dem Landgut Overbunde gegründet. Zuvor war die teilweise durch einen Brand beschädigte Herrenhofanlage im Jahr 1873 von ihrer letzten Eigentümerin Nelissen-Lemmens den Franziskanerinnen von Heijthuijsen geschenkt worden. Wegen der Baugeschichte des Landguts sowie seiner religiösen und sozialhistorischen Geschichte, insbesondere im Zusammenhang mit dem Kulturkampf, ist Huize Overbunde von kulturhistorischer Bedeutung.

Zur religiösen Ortsgeschichte gehört die Lourdesgrotte Overbunde. Sie wurde im Jahr 1900 errichtet und ist eine aus Naturstein gebaute Grotte mit einer Marienstatue. Mehrere Freiwillige restaurierten sie im Jahr 2009 vollständig; im September desselben Jahres wurde sie erneut eingesegnet. In der Grotte befinden sich zwei identische Marienfiguren: eine an der Vorderseite für die Bewohner des Klosterpensionats und eine an der Rückseite an der Holstraat für Passanten aus Bunde und Kasen.

Kirchen und Kapellen als markante Ziele

Der Bau der heutigen Agneskerk begann im Jahr 1959. Der erste Spatenstich erfolgte am 21. Juni, die Grundsteinlegung am 6. September durch Dekan Steegmans. Die Agneskerk markiert das neue Zentrum von Bunde; sowohl die Kirche als auch ihr Turm sind rundum gut sichtbar und bilden eine Landmarke. Als nicht geostete Basilika aus Beton besitzt sie einen Campanile im Seitenschiff über der Taufkapelle sowie einen an drei Seiten abgeschlossenen Vorhof.

In der Altstadt von Bunde befindet sich außerdem die ehemalige Agneskerk, eine ehemalige Pfarrkirche, die heute als Sozietät und Ausstellungsraum genutzt wird. Die Piëtakapel Bunde wurde im Jahr 1928 von der Familie Lonissen-Groene infolge der Heilung einer schwer erkrankten Tochter errichtet. Auf dem Altar steht eine farbenprächtige Pietà; bei der Prozession wird die Kapelle genutzt. So liegen in Bunde verschiedene Formen religiöser Erinnerung nebeneinander: historische Bauwerke, religiöse Kunst und Orte, die weiterhin in einen örtlichen Brauch eingebunden sind.

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Wenn Sie neben Bunde weitere Ziele auswählen möchten, können Sie auch Meerssen und Geulle in Ihre weitere Planung einbeziehen.

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