Ferienwohnung in Heel: Maasplassen, Wandern und Geschichte
Heel zwischen Maasplassen, Wasserlandschaft und Ortsgeschichte
Heel verbindet die Maasplassen mit Ortsgeschichte aus Mittelalter und Römerzeit. Die Maasplassen bilden ein zusammenhängendes Netz von Seen, die durch Kiesabbau entstanden sind. Ein großer Teil dieses Netzes liegt in der Gemeinde Maasgouw. Insgesamt umfassen die Maasplassen mehr als 3.000 Hektar. Die Wasserflächen reichen dabei von großen bis zu kleinen Seen und bilden den Wasserbezug der Landschaft rund um Heel.
Die Grindgatenroute: rund 16,8 Kilometer rund um Heel
Die rund 16,8 Kilometer lange Grindgatenroute führt durch die Landschaft rund um Heel. Sie beginnt am Cultureel Centrum Don Bosco in Heel und endet dort auch. Mit dem gleichen Ausgangs- und Zielpunkt ist die Route als Rundstrecke angelegt. Entlang der Route erläutern Informationstafeln die Entstehung der Maasplassen. Für die zeitliche Planung einer Wanderung liefert die rund 16,8 Kilometer lange Route eine feste Streckenangabe.
De Tuspeel nördlich von Heel
Nördlich von Heel liegt De Tuspeel. Das Gebiet umfasst 28 Hektar und ist ein Hochmoorgebiet. Laub- und Nadelwald umgeben De Tuspeel. Durch das Gebiet führen mehrere Wanderwege für Fußgänger. Die Wege verlaufen durch das Hochmoorgebiet und seine bewaldete Umgebung.
Tauchen an der Boschmolenplas mit Bluegill Divers
An der Boschmolenplas bietet Bluegill Divers begleitete Tauchgänge mit einem PADI-Profi an. Der Tauchplan wird an die Wünsche und Taucherfahrung angepasst. Als Einführung in den Tauchsport bietet Bluegill Divers den PADI-Kurs Discover Scuba Diving an. Daneben können PADI-Ausbildungen vom Anfänger- bis zum Profistadium in kleinen Gruppen absolviert werden. An der Duiklocatie Boschmolenplas ist der Zugang zum Wasser nur während der Öffnungszeiten erlaubt. Der Zugang erfolgt über den Eingang der Tauchstelle.
Kirchturm, Kasteel van Heel und sakrale Bauwerke
Der Kirchturm von Heel stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist teilweise aus Maas-Kieseln erbaut. Der südliche Teil des spätmittelalterlichen Kasteel van Heel besteht aus einem U-förmigen Hauptgebäude. An der Südostseite ist ein Flügel angebaut. In der St. Stephanuskerk befinden sich zwei barocke Altarretabel aus dem 18. Jahrhundert. Außerdem steht dort ein romanisches Taufbecken aus dem 12. Jahrhundert. Die Mariakapel in Heel ist ein Monument. Sie hat ein fünfflächiges Dach und schräg gestellte Strebepfeiler.
Römische Spuren: Vicus Catualium
Zwischen etwa 40 n. Chr. und dem 4. Jahrhundert n. lag in Heel der Vicus Catualium, ein lebhaftes römisches Straßendorf an der wichtigen Route zwischen Tongeren und Nijmegen. Die römische Siedlung bestand bereits vor dem Kirchturm aus dem 12. Jahrhundert und dem spätmittelalterlichen Kasteel van Heel, deren jeweilige Bauzeiten in späteren Epochen liegen.
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