Ferienwohnung in Epen: Mühlen, Fachwerk und Wanderwege

File:Gulpen-Wittem Epen, de Sint-Paulus Bekering RM39150 IMG 2425 2022-06-12 12.40.jpg File:Gulpen-Wittem Epen, de Sint-Paulus Bekering RM39150 IMG 2425 2022-06-12 12.40.jpg Foto: Michielverbeek via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Epen liegt in einer waldreichen und quellenreichen Umgebung. In Epen gibt es viele Fachwerkhäuser, die mit der historisch vergleichsweise armen ländlichen Umgebung in Verbindung gebracht werden. Die Geul ist zugleich der Bezugspunkt mehrerer Mühlen, während Wanderwege durch das Geuldal Naturbeobachtung und Baugeschichte verbinden.

Wassermühlen und ländliche Baugeschichte

Die Bovenste Molen ist ein historischer Wassermühlenkomplex an der Geul. Zu ihm gehören ein steinernes Mühlengebäude, ein Fabrikgebäude, ein Wohnhaus sowie Fachwerkscheunen und -ställe. Die ältesten Bauspuren der Bovenste Molen im heutigen Gebäude stammen aus dem 15. Jahrhundert. Der Komplex umfasst damit neben dem Mühlengebäude auch unterschiedliche Gebäudefunktionen: Fabrik, Wohnhaus sowie Scheunen und Ställe.

Die Winbergermolen trägt auch den Namen Epermolen. Sie liegt an der Geul und wurde als Getreidemühle erbaut. Am Plaatweg 1 in Epen befindet sich eine weitere Turbinen-Wassermühle an der Geul. Zu dieser Anlage gehören zwei Gebäude aus Bruchstein und Backstein. Fachwerk, Bruchstein und Backstein treten damit an den Mühlenstandorten in unterschiedlichen baulichen Formen auf; bei der Winbergermolen ist außerdem die Nutzung als Getreidemühle ausdrücklich mit dem Bau verbunden.

Kirchenbau in Epen

Sint Paulus' Bekering ist eine neoklassizistische Saalkirche mit integriertem Westturm. Sie wurde anstelle eines romanischen Vorgängerbaus errichtet.

Wanderwege durch das Geuldal

Die erneuerte Wanderroute bei Epen ist eine Hommage an Eli Heimans (1861–1914). Die Wanderroute „Dwars door het Geuldal“ ist 6 Kilometer lang. Die Eli-Heimans-Route nutzt mehrere Zitate als Leitfaden durch das Geuldal. Für eine Wanderung bei Epen liefert „Dwars door het Geuldal“ damit eine konkrete Streckenlänge, während die Eli-Heimans-Route ihre Orientierung über Zitate erhält. Bei der Routenwahl lassen sich die sechs Kilometer der einen Strecke und der Zitat-Leitfaden der anderen getrennt berücksichtigen.

Zinkflora und Erdgeschichte

Die Zinkflora-Wanderroute führt zu einem Reservat von Natuurmonumenten, in dem das Zinkviolettchen im Frühjahr besonders gut sichtbar ist. Außerdem führt sie zur Heimansgroeve, wo Gesteinsschichten aus dem Karbon an der Oberfläche sichtbar sind. Für Naturinteressierte liegen auf dieser Route somit zwei konkrete Beobachtungsthemen: die saisonal auffällige Pflanze und die sichtbaren Schichten des Karbons. Der Hinweis auf das Frühjahr gehört zur Pflanzenbeobachtung, während die Heimansgroeve für den geologischen Aspekt des Weges steht.

Die Volmolen südlich von Epen

Die Volmolen liegt 300 Meter südlich des Parkplatzes am Bennetweg in Epen und ist von dort aus nur zu Fuß erreichbar. Die Volmolen konnte von April bis einschließlich Oktober jeden Samstag besichtigt werden. Wer diesen Ort einplant, hat damit den Parkplatz als Ausgangspunkt und einen anschließenden Fußweg vor sich. Der Besuchszeitraum reicht vom Frühjahr bis in den Herbst und ist mit dem Samstag verbunden.

Weitere Orte

Für weitere Orte in derselben Region finden Sie hier Heijenrath, Slenaken, Eys, Mechelen, Wijlre, Wittem, Gulpen und Elkenrade.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gulpen-Wittem.

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