Bergen: Natur, Geschichte und Ferienwohnungen am Reindersmeer
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Foto: Gerard van der Hoff via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Das Reindersmeer entstand durch Sandgewinnung auf der Bergerheide. Rund um den See verbinden sich abwechslungsreiche Wanderwege. Der See ist 45 Meter tief und umfasst 130 Hektar. Rund um das Wasser gibt es einen etwa 2,5 Kilometer langen grünen und einen etwa 2,5 Kilometer langen weißen Wanderweg. Ein etwa 8 Kilometer langer roter Wanderweg kann mit einer handbetriebenen Fähre verkürzt werden; außerdem steht eine rollstuhlgerechte Route zur Verfügung.
Natur
Nationaal Park De Maasduinen ist ein Natura-2000-Gebiet mit einer langen Flussdünengürtel-Landschaft aus Heide, Wäldern und Vennen. Zahlreiche Wander- und Fahrradrouten durchziehen dieses Gebiet. In der Gemeinde Bergen und im Nationaal Park De Maasduinen wird gewandert, Rad gefahren und Erholung betrieben. Das Bergerbos ist ganzjährig auf seinen Wegen und Pfaden zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang zugänglich.
Landgoed De Hamert bildet ein nahezu zusammenhängendes Gebiet aus trockener und nasser Heide sowie Vennen auf natürlichen Parabeldünen. Die Flussdünenlandschaft mit Wäldern, Heideflächen, Dünen und Vennen wurde durch Wind und Wasser während der letzten Eiszeit geformt. Auf dem Landgoed ist außerdem eine etwa 4,5 Kilometer lange Wanderung möglich.
Wandern und Radfahren
Die Wanderroute Maasduinen durch das Bergerbos führt am Zevenboomsven, über wellige Heideflächen und an den Vennen von ’t Quin vorbei. Anschließend verläuft sie durch dunkle Wälder und führt an einem Aussichtsturm sowie an einem Naturcampingplatz von Staatsbosbeheer vorbei. Der Ceresweg eignet sich, um die Eckeltse Bergen mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erkunden.
Die Waterboulevard Maaspark Well verbindet den Nationaal Park De Maasduinen mit dem Maasdal und dient als attraktive Verbindung für Wanderer und Radfahrer. Am Leukermeer ist die Anreise von der Maas aus mit dem Boot über den Vorhafen möglich. In den Jachthäfen oder an Stegen im See kann angelegt werden.
Geschichte
Kasteel Bleijenbeek wurde im Februar 1945 durch ein alliiertes Bombardement zerstört. Zu den geschützten Überresten gehören ein Keller aus dem 15. Jahrhundert, große Teile des aufragenden Mauerwerks aus dem 17. Jahrhundert sowie die erhaltene Struktur des im 17. Jahrhundert angelegten, von einem Wassergraben umgebenen Schlossgeländes. Die Ruine kann im Rahmen einer etwa zweistündigen Führung besichtigt werden. Solche Führungen werden an mehreren Terminen angeboten und sind für Personen mit eingeschränkter Gehfähigkeit nicht geeignet.
An der archäologischen Fundstelle Well-Aijen wurden Spuren prähistorischer Lagerplätze von Jägern und Sammlern aus der Mittelsteinzeit gefunden. Die Fundstelle bietet ein appgestütztes Erlebnis, bei dem ein virtueller Archäologe die Geschichte dieser Lagerplätze vermittelt. Das Maasdal zwischen Well und Aijen hat wegen seines archäologischen Wertes einen vorläufigen Denkmalstatus. Im Klant Contact Centrum des Rathauses sind außerdem Urnen und eine Schale aus der Zeit zwischen 600 und 100 v. Chr. ausgestellt.
Kultur
Kasteel Well ist eine Wasserburg, die im 15. Jahrhundert erbaut wurde und im 17. Jahrhundert ihr heutiges Erscheinungsbild erhielt. Die St. Vituskerk in Well bewahrt zahlreiche Ausstattungsstücke aus der früheren Kirche von 1320. Die Sint-Annakapel ist über einen nahe gelegenen Parkplatz erreichbar und besuchbar.
Das Bezoekerscentrum De Maasduinen wurde in der ehemaligen Schleuse errichtet, die das Reindersmeer mit dem Leukermeer verband. Zugleich ist es ein Ausgangspunkt zur Erkundung des Nationaal Park De Maasduinen. Rund um das Bezoekerscentrum gibt es einen Spielwald. Die Bosbrasserie In de Sluis bietet frisches Gebäck und Mittagessen an und hält eine interaktive, etwa 4 Kilometer lange Wanderroute für Kinder von 6 bis 12 Jahren bereit.
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