Donkerbroek entdecken: Geschichte, Routen und Natur

File:20120804 Klokkenstoel en Hervormde Kerk Donkerbroek Fr NL.jpg File:20120804 Klokkenstoel en Hervormde Kerk Donkerbroek Fr NL.jpg Foto: Wutsje via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Donkerbroek verbindet Geschichte, Landschaft und abwechslungsreiche Wege. Zwischen der Laurenstsjerke, der Historischen Route und den Landschaftsräumen am Tjongerkanaal liegen verschiedene Anknüpfungspunkte für kulturelle Rundgänge, Fahrradtouren und Spaziergänge. Die Themen reichen von historischen Bau- und Kunstwerken bis zu Wegen durch Wiesen, Polder und Moor.

Die Laurenstsjerke und ihre Ausstattung

Im Mittelpunkt der historischen Seite Donkerbroeks steht die Laurenstsjerke. Sie ist eine 1714 auf den Fundamenten einer älteren Kirche errichtete Saalkirche. In ihrem Inneren befinden sich eine Renaissancekanzel und ein dazugehöriger Taufzaun. Zum Komplex gehört außerdem ein doppelter Glockenstuhl mit zwei Glocken. Eine wurde 1520 von G. van Wou und J. Schonenborch gegossen, die andere im 14. Jahrhundert von einem anonymen Gießer. Die beiden Glocken stammen damit aus verschiedenen Jahrhunderten. Die Laurenstsjerke beherbergt außerdem eine einmanualige Orgel, die 1720 für die römisch-katholische Kirche in Jutphaas (Nieuwegein) hergestellt und 1879 nach Donkerbroek überführt wurde.

Historische Route und Stahlskulptur

Die Historische Route Donkerbroek besteht aus rund 50 Informationstafeln in und rund um Donkerbroek. Sie kann vollständig oder themenweise nach eigener Wahl mit einer digitalen oder gedruckten Routenkarte begangen werden. Bei der vollständigen Variante werden alle Tafeln einbezogen, während die thematische Auswahl den Rundgang auf ausgewählte Inhalte konzentriert. Die Route ist damit sowohl als Gesamtweg als auch in thematischen Teilabschnitten angelegt. Die digitale und gedruckte Karte stehen für beide Formen zur Verfügung. Nahe der Kirche und dem Glockenstuhl steht außerdem eine Stahlskulptur von Hein Mader neben dem Weg zur Dorfkirche.

Landschaft und Wege zwischen Kanal, Wald und Moor

Das Gebiet Tsjongerwâlen ist nicht frei öffentlich zugänglich; entlang des Naturgebiets kann man jedoch wandern, fahren oder Rad fahren. Die Wälle der Tsjongerwâlen entstanden zwischen Makkinga und Donkerbroek aus Sand und Lehm, die beim Bau des Kanals ausgehoben wurden.

Entlang des Tjongerkanaals verläuft ein Radweg, der sich für eine Radtour oder einen Spaziergang eignet. Der Radweg lässt sich deshalb in beiden Bewegungsformen in den Aufenthalt einbeziehen.

Für ausgedehnte Radtage führt die Fahrradroute Donkerbroek–Hemrik durch feuchte Heuwiesen, ein Bachtal, Polder und ehemaliges Hochmoor. Donkerbroek ist seit Mai 2007 in das Fahrradroutennetzwerk Südostfrieslands eingebunden; dort sind Dutzende Fahrradrouten angelegt, die an Knotenpunkten miteinander verbunden sind. Die Verbindung nach Hemrik bleibt dabei eine konkrete Route innerhalb des seit 2007 eingebundenen Netzwerks. Für die Radtourenplanung bilden die Knotenpunkte den Bezug zwischen den einzelnen Strecken.

Südlich von Donkerbroek umfasst das Landgoed Ontwijk auf kleinem Raum Wald, Heide und Moor. Im Wandelbos gibt es einen mit roten Pfosten markierten Wanderweg von etwa 3,5 Kilometern Länge. Die ungefähre Länge gibt für die Planung einen klaren Rahmen, während die roten Pfosten die Strecke markieren.

Die Kleine Turfroute durch Südostfriesland

Der Abschnitt der Turfroute durch Südostfriesland, an dem auch Donkerbroek liegt, trägt die Bezeichnung Kleine Turfroute.

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