Hijum entdecken: Kirchen, Bahnspuren und die Iisbaankeunstrûte

File:2022 Hijum, Hijumer Feart.jpg File:2022 Hijum, Hijumer Feart.jpg Foto: RomkeHoekstra via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die Mariëngaarderbrug führt über die Hijumervaart. Am Rand des Ortes steht die Sint Nicolaaskerk auf einer größtenteils abgetragenen Warft. Für Sie entsteht damit ein Urlaubsort, an dem sich Wasserlauf, Ortsrandlage und sakrale Architektur mit konkreten Beobachtungen verbinden lassen. Die Lage am Ortsrand und die Querung der Hijumervaart markieren zwei unterschiedliche räumliche Situationen.

Kirchenarchitektur mit eigenem Charakter

Die Sint Nicolaaskerk ist eine romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Ihre Stellung am Rand von Hijum und auf der größtenteils abgetragenen Warft lenkt den Blick zugleich auf das Gebäude und die besondere Form des Untergrunds. Die Warftlage gehört dabei ebenso zum sichtbaren Umfeld der Kirche wie ihre romanische Bauform.

Die Besichtigung der Sint Nicolaaskerk ist mit der Abholung eines Schlüssels bei der Plaatselijke Commissie verbunden. Die Kommission verwaltet die Kirche. Wer das romanische Bauwerk von innen sehen möchte, bezieht diese Schlüsselabholung daher in den eigenen Besuchsplan ein.

Eine zweite architektonische Facette zeigt die Bethelkerk. Sie ist eine T-förmige Kirche aus dem Jahr 1877 und weist neogotische Details auf. Besonders auffällig ist der Fassadenturm, der in einen schlanken, über Eck gestellten hölzernen Dachreiter übergeht. Damit bietet Hijum zwei unterschiedliche kirchliche Bauformen: romanische Architektur aus dem 12. Jahrhundert und eine neogotisch geprägte Kirche des 19. Jahrhunderts. Die Bethelkerk ergänzt den romanischen Sakralbau damit um eine Formensprache des 19. Jahrhunderts.

Eisenbahngeschichte und Wege über das Wasser

Auch die Eisenbahngeschichte ist im Ortsbild präsent. Das ehemalige Bahnhofsgebäude an der De Loane 5 steht noch. Zwei Bahnschranken erinnern in Hijum an die Eisenbahngeschichte des Ortes. Diese Motive ergänzen den Blick auf die Kirchen um einen weiteren Zugang zur Vergangenheit des Dorfes. Bahnhofsgebäude und Schranken stehen dabei für unterschiedliche sichtbare Spuren der Eisenbahn im Ort.

Für eine Fahrradtour bietet die Iisbaankeunstrûte eine besondere Wegbeziehung: Zwischen Hijum und Stiens führt sie über die Wynser oerset, eine Fahrradfähre über die Dokkumer Ee. Auf der Iisbaankeunstrûte ist außerdem die Eisbahn von Hijum eine Station, an der ein Gemälde von Hendrik Elings zu sehen ist. Radfahren und Kunstbeobachtung lassen sich auf dieser Strecke daher miteinander verbinden.

Für die Planung eines Weges zwischen Hijum und Hegebeintum gibt es eine alternative Route. Sie soll während der Brutzeit vom 15. März bis zum 15. Juli genutzt werden. Dieser Zeitraum gehört bei der Auswahl zwischen den beiden Routen zu den konkreten Angaben, die Sie in Ihre Ausflugsplanung einbeziehen können. Wer diese Strecke im Frühjahr plant, berücksichtigt die zeitliche Vorgabe zwischen 15. März und 15. Juli.

Wasser und Kunst auf der Route

Die Iisbaankeunstrûte, die Wynser oerset und das Gemälde an der Eisbahn setzen einen anderen Akzent.

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In der Umgebung können Sie außerdem Jelsum, Stiens und Feinsum als weitere Ziele entdecken.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Leeuwarderadeel.

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