Ferienwohnung in Wilhelminaoord: Koloniekultur und Gartenvielfalt

File:WLM - Ciao Anita! - Wilhelminaoord (1).jpg File:WLM - Ciao Anita! - Wilhelminaoord (1).jpg Foto: Anita from Den Haag / L'Aja / The Hague, Nederland / Olanda / The Netherlands via Source, CC BY-SA 2.0

Der Ort gehört zum UNESCO-Welterbe Colonies of Benevolence und liegt innerhalb der UNESCO-Komponente Frederiksoord-Wilhelminaoord. Die sogenannte „freie“ Kolonie zeigt sich in kleinen Bauernhöfen entlang bepflanzter Alleen; zugleich weist Wilhelminaoord neben zahlreichen Monumenten eine geradlinige Alleenstruktur auf. Wer durch Wilhelminaoord geht, begegnet dabei nicht nur einzelnen Bauwerken, sondern einer zusammenhängenden Siedlungslandschaft aus Höfen, Alleen und Monumenten.

Koloniegeschichte im Ortsbild

Das Koloniekerkje an der Grenze zwischen Frederiksoord und Wilhelminaoord wurde 1851 errichtet, um die Kirchenpflicht innerhalb der Kolonien zu erfüllen. Das Schooltje Wilhelminaoord entstand 1821 zusammen mit dem Schulmeisterhaus; für Kinder ab sechs Jahren galt dort Schulpflicht. In Wilhelminaoord wurden außerdem 1893 die ersten Altenwohnungen der Niederlande gebaut, die zum Rustoord gehören.

Gebäude, Friedhof und Handwerk

Auch der Friedhof von Wilhelminaoord gehört zu den markanten historischen Orten. Er wurde um 1820 für Direktoren, Beamte und Kolonisten der Maatschappij van Weldadigheid angelegt. Dort steht das gusseiserne Grabmonument von Daniella Elisabeth van Oosterhoudt, der verwitweten De Sturler und Mutter der zweiten Ehefrau von Johannes van den Bosch; das Monument gehört zu den Rijksmonumenten. Zur Arbeitsgeschichte zählt die kombinierte Mandenmakerij/Weverij, die 1900 erbaut wurde, nachdem die frühere Fabrik abgebrannt war. Die Mandenmakerij bot Kolonisten, die nicht für schwere Landarbeit geeignet waren, fabrikmäßige Arbeit als alternative Beschäftigung an. Die Arbeitsgeschichte der Kolonie umfasst damit neben der schweren Landarbeit auch die fabrikmäßige Beschäftigung. Eine weitere Ortsgeschichte erzählt die Hoeve Prinses Marianne: Sie trug zunächst den Namen Hoeve De Dankbaarheid, bis bekannt wurde, dass die anonyme Schenkung für den Bau von Prinzessin Marianne stammte.

Ausstellung und Musik im Koloniedorf

Die Außenausstellung „Het Verhaal van Kolonie Wilhelminaoord“ informiert über die ersten Schulen und Altenwohnungen, die dort errichtet wurden. Zu sehen ist sie bei „Ons Dorpshuis“ im Herzen des Koloniedorfs Wilhelminaoord. Kolonieconcerten veranstaltet sonntagnachmittags klassische Kammermusik im Koloniekerkje in Wilhelminaoord. Das Gebäude steht außerdem als Veranstaltungsort für Hochzeiten, Familienfeiern, Jubiläen, Tagungen und andere Zusammenkünfte zur Verfügung.

Gartenvielfalt und Wege

Der Botanische Tuin - Mei Chu setzt einen deutlichen Naturakzent. Der drei Hektar große Garten verbindet 80 Bambusarten mit verschiedenen asiatischen Pflanzen, originalen philippinischen Bambushäuschen und mehreren Wasserflächen. Zudem beherbergt er drei nationale Pflanzensammlungen, die bei der NPC (Nederlandse Planten Collectie) untergebracht sind. Das Weldadig Rondje ist in beide Richtungen mit grünen Schildern mit der Aufschrift „Weldadig Rondje“ ausgeschildert. Die Ausschilderung in beide Richtungen erlaubt eine flexible Orientierung auf der Runde; eine vorgegebene Laufrichtung ist nicht erforderlich. Eine Wanderung kann bis Wilhelminaoord verlängert werden, um dort historische Gebäude und Orte zu entdecken. Die Verlängerung bis Wilhelminaoord rückt dabei historische Gebäude und Orte als konkrete Ziele der Wanderung in den Mittelpunkt.

Weitere Orte zur regionalen Auswahl

Wenn Sie Ihre regionale Auswahl erweitern möchten, finden Sie hier weitere Orte: Wateren, Havelte, Dwingeloo, Wapserveen, Vledder, Vledderveen, Doldersum und Wapse.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Westerveld.

Unterkünfte in Wilhelminaoord vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com