Ukmergė: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Kultur
Die Altstadt von Ukmergė ist ein gut erhaltenes städtebauliches Denkmal des 19. und frühen 20. Jahrhunderts mit zahlreichen charakteristischen Gebäuden aus dieser Zeit. Einen chronologischen Überblick über die Regionalgeschichte präsentiert das Heimatmuseum Ukmergės kraštotyros muziejus mit Exponaten aus Naturkunde, Archäologie, Geschichte und Ethnografie, Schriftkultur sowie Kunst. Das Museum wurde am 6. Mai 1944 feierlich eröffnet, seine Dauerausstellungen wurden 2021 erneuert.
Zur sakralen Architektur gehört die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit in Ukmergė, ein 1868 errichtetes gemauertes Gebäude im neobyzantinischen Stil, das heute als katholische Kirche genutzt wird. Die Kirche St. Peter und Paul verbindet neoklassizistische, neoromantische und neobarocke Architekturelemente. Auch die Stadtuhr ist nach Einbruch der Dunkelheit sichtbar: Ihre Zeiger und die aus Edelstahl gefertigten Symbole baltischer Götter, die im Stadtuhr-Design die Stunden darstellen, leuchten. Der Turm der alten Feuerwache ist 18 Meter hoch und wurde zu Beginn des neunten Jahrzehnts des 19. Jahrhunderts errichtet.
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Geschichte
Der Ukmergės piliakalnis liegt im Stadtzentrum am rechten Ufer der Šventoji und am linken Ufer des Vilkmergės upelis. Er ist eine mittelalterliche Burganlage, die auf die Zeit vom 14. Jahrhundert bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts datiert wird. Die Burg Vilkmergės pilis wird seit 1333 erwähnt und war ein bedeutendes Verteidigungsobjekt. Der Ukmergės piliakalnis verfügt außerdem über einen beleuchteten Serpentinenweg aus einer Metallkonstruktion, der für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen angepasst wurde.
Der Pilies Park liegt auf dem Burghügel, auf dem im 15. Jahrhundert eine gemauerte Burgfestung errichtet wurde. Im Park gibt es drei beleuchtete Aussichtspunkte mit Blick auf Ukmergė. Außerdem wurden dort die Spazierwege erneuert, ein Kinderspielplatz angelegt und Musikinstrumente für den Außenbereich aufgestellt.
Die ehemalige Große Synagoge von Ukmergė war ein bedeutendes geistliches, kulturelles und gemeinschaftliches Zentrum. Sie wurde erstmals 1721 erwähnt; vermutlich waren Kahal und Synagoge bereits seit dem späten 17. Jahrhundert in Betrieb. Ab 1851 wurde die ehemalige Große Synagoge umgebaut und zu einem gemauerten Gebäude mit miteinander verbundenen barocken und klassizistischen Gestaltungselementen.
Wege und Parks
Der Podolės Kameneco takas ist ein 800 Meter langer beleuchteter Rad- und Fußweg entlang der Šventoji zwischen den Straßen Vilniaus und Jono Basanavičiaus. Am Weg gibt es eine Wasserstelle, Bänke und einen Kinderspielplatz. Ebenfalls am rechten Ufer der Šventoji verläuft der ein Kilometer lange Mirabelių takas, ein Fußweg mit Zugang zum Fluss; dort befinden sich ein Kinderspielplatz, Ruhebereiche und Picknickplätze.
Der Pivonijos šilo sveikatingumo takas besteht aus zwei breiten Rundwegen mit natürlichem Untergrund von 1,65 km und 1,80 km Länge. Auf diesen Wegen sind sportliche Aktivitäten, Radfahren, ruhiges Spazierengehen und Erholung auf einer Bank im Schatten der Bäume möglich.
Stadtleben
Das Stadtfest von Ukmergė findet jährlich anlässlich des festlich begangenen Stadtgeburtstags statt. Es umfasst szenische Umzüge, Konzerte, Sportwettkämpfe, weitere Veranstaltungen und Unterhaltungsangebote sowie einen Handwerkermarkt.
Der Miniaturpark „Mini Lietuva“ zeigt sorgfältig nachgebildete Miniaturen bedeutender litauischer Architektur- und Kulturdenkmäler und ist ein Ort, an dem Besucher an einem Tag ganz Litauen kennenlernen können. „Mini Lietuva“ befindet sich auf dem 1,65 Hektar großen Gelände einer ehemaligen Militärsiedlung mit Wegen, Bänken, Sportanlagen und Kinderspielplätzen.
Weitere Ziele: Lėnas, Taujėnai.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ukmergė District Municipality.
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