Ferienwohnung in Ropažu Novads – Natur, Wasser und Kultur
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Foto: BirdsEyeLV via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Ropažu Novads verbindet eindrucksvolle Naturwege, Wasserlandschaften und lettische Kulturorte. Zwischen dem Höhenrücken Lielie Kangari, der Lielā Jugla, historischen Bauwerken und abwechslungsreichen Erlebniszielen entsteht ein vielseitiges Bild der Region. Ein wichtiger Anlaufpunkt befindet sich in Ropaži: Der Tourismus- und Informationspunkt liegt in der Centra iela 3, Ropaži, Ropažu novads, LV-2135. Die Tourismusinformationszentren informieren über Erholungs- und Tourismusmöglichkeiten im Ropažu novads und in der Region Pierīga und unterstützen bei der Organisation von Ausflügen.
Natur und Wege
Lielie Kangari sind der größte Oswall beziehungsweise Eskerrücken Lettlands und zugleich ein gleichnamiges Naturschutzgebiet. Der Rücken erreicht eine absolute Höhe von 78 m und erstreckt sich über etwa 26 km. Das Naturschutzgebiet liegt im Ropažu novads und im Suntažu pagasts des Ogres novads. Zu den markanten Einrichtungen gehören ein 33,5 m hoher Aussichtsturm und ein 2 km langer Naturlehrpfad mit Informations- und Gesundheitsstationen.
Auch der Naturlehrpfad von Zaķumuiža führt durch einen alten Gutshofpark mit jahrhundertealten Bäumen, Pflanzen, Insekten und Vögeln. Er kann zu jeder Jahreszeit zu Fuß, mit dem Kinderwagen, per Fahrrad oder im Winter auf Skiern genutzt werden. Der Weg ist fast 2 km lang und weist einen mittleren Schwierigkeitsgrad auf; an steileren Abschnitten gibt es Handläufe, außerdem führt die Strecke über zwei Brücken über das Teichsystem des Gutshofs.
Der Jāņa-Jaunsudrabiņa-Erkenntnispfad ist als Hin- und Rückweg etwa 2 km lang. Informationstafeln widmen sich der Natur, den Tieren und den Insekten, ergänzt durch Zitate des Schriftstellers. Im Gebiet Tumšupes meži liegen EU-geschützte Lebensräume: Moor- und Sumpfwälder, unberührte Hochmoore, alte oder natürliche boreale Wälder, flechtenreiche Kiefernwälder, alte gemischte Laubwälder sowie schnell fließende und natürliche Flussabschnitte. Zugleich bietet das Gebiet geschützten Vögeln Lebensraum, darunter dem Auerhuhn (Tetrao urogallus).
Wasser und Bewegung
Das Gebiet des Sauriešu-Steinbruchs umfasst vier durch Straßen und Wege getrennte Wasserbecken. Die Wege eignen sich zum Spazierengehen, für aktive Erholung, zum Laufen und zum Radfahren. Der regionale Radweg Nr. 12, Dreiliņi–Mazozoli beziehungsweise Lejasdaugava–Ogres upes ieleja, führt durch das Gebiet des Sauriešu-Steinbruchs. Der Steinbruch und sein Umfeld mit vier Wasserbecken und Badestellen eignen sich außerdem zum Baden, Spazierengehen, Laufen, Radfahren, Bootfahren und Angeln.
Am Ulbroka-See führt ein etwa 1 km langer Spazier- und Spielweg zu einer Aussichtsplattform im See, Badestellen, Sportplätzen, Outdoor-Trainingsgeräten, einem Skatepark sowie Hindernis- und Aktivitätsparcours. Eine andere Seite der regionalen Gewässer zeigt sich bei Ropaži: Die Lielā Jugla weist dort einen 1,5 m hohen Damm auf, der einen künstlichen Wasserfall erzeugt. Daneben beginnt ein etwa 1,5 km langer Kanal, der für den Betrieb einer Wassermühle angelegt wurde.
Oberhalb von Bajāri weist die Lielā Jugla Stromschnellen auf. Dort erreicht das Gefälle des Flusses 3,5 m je Kilometer, bevor der Fluss bei Zaķumuiža wieder ruhig verläuft. Für weitere sportliche Aktivitäten steht der Sportkomplex 333 mit Karting, einem Fahrsicherheitstrainingsgelände, einem Offroad-Park, einem Motocross- und Enduro-Park sowie einem Wasserblasenpark zur Verfügung. Bei Alpu zirgi können Familien Haustiere kennenlernen und einen 1 km langen Waldweg zu Pferd oder zu Fuß erkunden.
Geschichte und Kultur
Die Ruinen der Burg Ropaži sind die Überreste einer im 14. Jahrhundert von den Brüdern des Deutschen Ordens errichteten Burg, die 1559 von moskowitischen Truppen niedergebrannt wurde. Sie liegen am Ufer der Lielā Jugla, an der Regionalstraße P10 im Ropažu pagasts. In Ropaži steht außerdem eine neugotische gemauerte Kirche, die 1893 am Standort einer früheren Holzkirche errichtet wurde.
Der Bahnhof Kangaru wurde am 26. November 1935 an der Eisenbahnlinie Riga–Ērgļi eröffnet. Sein zweigeschossiges gemauertes Bahnhofsgebäude wurde im November 1937 fertiggestellt und ist heute ein Kulturdenkmal von lokaler Bedeutung. Das Herrenhaus Lante entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Blockhaus mit Steinturm und Eckgebäuden. Daneben wurde ein Park angelegt, später entstand eine Steinbrücke über die Lielā Jugla.
Im Līgo-Park sind 11 steinerne Skulpturen mit lettischen Ornamentzeichen zu sehen, die vom Bildhauer Uldis Sterģis geschaffen wurden. Die Landschaft mit Eichen- und Birkenhainen sowie die Skulpturen in Menschengröße laden zur Erholung und zur Beschäftigung mit lettischen Ornamenten ein. In der Sommersaison finden dort Tanz- und Chormusikkonzerte, Freilufttheateraufführungen und Festivals statt.
Traditionen und lokale Küche
Das Museum „Krīvu klēts“ empfängt Touristengruppen und bietet traditionelle Tätigkeiten eines lettischen Bauernhofs. Zum Gelände gehören eine alte Scheune, eine Handwerkerwerkstatt und eine Schmiede. Nach vorheriger Bestellung können Besucher dort „Cira kāta“-Suppe, Kaffee, Tee, Kuchen und alkoholfreie Erfrischungsgetränke erhalten. Besucher werden saisonal von Mai bis Oktober empfangen.
Im Sauleskalna-Handwerkshaus gibt es Mitmach-Workshops. Dazu zählen das Backen von Brot oder Sklandrauši, das Herstellen von Tongefäßen, das Erlernen lettischer Traditionen, Filzen, Kerzenziehen sowie das Anfertigen von Nistkästen oder Fackeln. So stehen neben Landschaft und Bewegung auch handwerkliche und kulinarische Traditionen im Mittelpunkt.
Ergänzend stehen die regionalen Seiten zu Vecmuiža und Kangari bereit. Weitere Ziele: Skaistas pagasts, Ogres Novads, Baltinavas Novads, Ozolnieku Novads, Balvu Novads, Vaiņodes Novads.
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