Ferienwohnung in Madonas Novads: Seen, Moore und Kultur
File:Bērzaune, Bērzaunes pagasts, Madonas novads, Latvia - panoramio.jpg
Foto: M.Strīķis via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Madonas Novads steht für eine Landschaft mit starken Gegensätzen: Lubāna ist der größte See Lettlands, das Teiči-Moor eines der größten unberührten Hochmoore des Baltikums, und der Gaiziņkalns erreicht als höchster Punkt Lettlands 312 Meter über dem Meeresspiegel. Ergänzt wird dieses Spektrum durch Naturschutzgebiete, Arboretum, Museen, historische Anlagen, Wassererlebnisse und regionale Spezialitäten.
Natur und Wasser
Das Naturschutzgebiet Teiči ist das größte Naturschutzgebiet Lettlands. Sein Moor zählt zu den größten unberührten Hochmooren des Baltikums. Das Gebiet ist für die Erhaltung seltener, moortypischer Vogelarten bedeutsam und dient ziehenden Wasservögeln als Nahrungs- und Rastplatz.
Auch Lubāna verbindet besondere Landschafts- und Wassermerkmale. Der Lubāna-See ist Lettlands größter See, während das Lubāna-Feuchtgebiet Lettlands größten Binnenfeuchtgebietskomplex bildet. Auf dem See werden Bootsfahrten angeboten, darunter auch Fahrten bei Sonnenuntergang. In der Umgebung können Besucher Vögel beobachten; dort wurden etwa 250 Vogelarten beobachtet. Das Informationszentrum des Lubāna-Feuchtgebiets informiert außerdem über die Steinzeit in der Umgebung des Sees.
Bei den Brāžu-Kaskaden werden Bootstouren auf der Ogre angeboten; dort stehen außerdem Boote und Routen zur Verfügung.
Das Naturschutzgebiet Krustkalnu umfasst 2.978 Hektar und liegt im Verwaltungsbezirk Madonas novads. Es ist hügelig und umfasst 13 Seen. Eine andere botanische Landschaft zeigt das Kalsnava-Arboretum: Es besitzt die größte Sammlung holziger Pflanzen in Ostlettland. Vom frühen Frühling bis zum späten Herbst sind dort 2.500 verschiedene Baumarten und 45.000 Pflanzenarten zu sehen. Zum Arboretum gehören außerdem ein Rhododendronweg und ein Teich, der über eine Brücke mit Blick auf Seerosen überquert werden kann.
Berge und Winter
Der Gipfel des Gaiziņkalns liegt 312 Meter über dem Meeresspiegel und ist der höchste Punkt Lettlands. Ein Weg über den Gipfel ist etwa 1 Kilometer lang und bietet Panoramablicke über die vier Hänge. In der Wintersaison sind am Gaiziņkalns Skifahren, Snowboarden und Schlittenfahren möglich; außerdem gibt es einen Verleih von Ausrüstung. Im Smeceres sils werden Rollerski und Skilanglauf angeboten, ebenso ein Skiverleih.
Der Aiviekstes-ozoli-Weg verbindet Naturerlebnis und Geschichte. Dort befindet sich eine steinzeitliche Siedlung mit Tongefäßen sowie Werkzeugen und Waffen aus Knochen, Stein, Holz und Feuerstein. Besucher können versuchen, mit Holz und Feuerstein Feuer zu machen. Das ganze Jahr über finden auf dem Weg verschiedene Veranstaltungen zur aktiven Erholung statt, darunter mittelalterliche Wettbewerbe. Im Winter wird der Weg zu einer Langlaufloipe.
Kultur und Geschichte
Das Herrenhaus Varakļāni beherbergt das Heimatmuseum von Varakļāni und bietet Ausstellungen, Führungen und einen Park. Ein großer Teil des Cesvaine Palace ist für Besucher geöffnet; die authentischen Innenräume sind erhalten.
In der Stadt Madona sammelt, bewahrt und zeigt das Madona Local History and Art Museum Materialien zur Geschichte, Kultur und Kunst der Stadt. Zum Museum gehört außerdem eine Dauerausstellung zur Archäologie des Bezirks. Eine weitere kulturelle Adresse ist die Puppen-Ausstellung zu Animationsfilmen von A. Burova, die thematische Führungen und praktische Aktivitäten bietet.
Auch die Umgebung von Lubāna lässt sich mit lokaler Überlieferung verbinden: Sie kann bei einer eineinhalbstündigen Führung mit lokalen Geschichten erkundet werden.
Regionale Genüsse
Bei Henome werden Quitten angebaut; dort gibt es Führungen und Verkostungen. Lancori baut Knoblauch an, produziert Gewürze und bietet ebenfalls Führungen sowie Verkostungen an. In der Umgebung des Lubāna-Sees können Besucher frisch geräucherten Fisch genießen. Im Fischerhof „Zvejnieki“ kann außerdem eine Fischsuppe des kulinarischen Erbes Latgales vorbestellt werden.
Weitere Unterregionen
Weitere Unterregionen des Madonas Novads sind Madona, Prauliena, Bērzaune, Dzelzava, Kalsnava, Ozoli, Lautere, Stalīdzāni, Jaunlubāna, Tīrumskanuļi und Sarkaņi.
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