Stankovci entstand im Mittelalter unterhalb der Festung Velim. Im 16. Jahrhundert war der Ort Schauplatz venezianisch-osmanischer Konflikte. Von 1546 bis zum Beginn des Moreanischen Krieges im Jahr 1684 stand Stankovci unter osmanischer Herrschaft.
Kultur und Geschichte
1747 wurde in Stankovci eine neue katholische Pfarrei innerhalb des Bistums Skradin eingerichtet. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt wurde 1885 erbaut. Die Kirche St. Marien am Friedhof in Stankovci ist ein bedeutendes Kulturdenkmal.
Velika Gradina in Stankovci ist eine prähistorische Wallburgsiedlung. Damit reicht die historische Einordnung des Ortes über das Mittelalter und die osmanisch-venezianische Epoche hinaus.
Das stille Kreistanzritual Nijemo kolo aus Stankovci trägt die Bezeichnung „Kolanje“. Es wird ohne musikalische Begleitung aufgeführt, gilt als lokales Identitätsmerkmal und wird zunehmend über Kulturvereine von Generation zu Generation weitergegeben. Das KUD „VINAC“ aus Stankovci ist mit dem stillen Kolo aus dem dalmatinischen Hinterland verbunden.
Wein und Brauchtum
Der Anbau von Weinreben ist eine landwirtschaftliche Tätigkeit in Stankovci. Vinkovo ist eine wiederkehrende Weinverkostungstradition in Stankovci und eine Weinverkostung norddalmatinischer Weine. Am 31. Januar 2026 um 17:30 Uhr fand die 29. Ausgabe im Kulturzentrum in Stankovci statt.
Die Folkloreveranstaltung „Stankovci, milo selo pod gradinom“ fand 2023 in ihrer 21. und 2025 in ihrer 23. Ausgabe statt.
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Natur
Die Gemeinde Stankovci liegt in der Nähe des Meeres und des Naturparks Vransko jezero. In der Umgebung von Stankovci verzeichnet der Naturpark Vransko jezero 256 Vogelarten, darunter 102 Arten, die im Park brüten.
In der Umgebung von Stankovci bietet der Naturpark Vransko jezero einen rund 40 km langen Radweg rund um den See.
Geografische Einordnung
Die Kreisstraße ŽC6068 verbindet Stankovci mit Pirovac.
Weitere Orte: Banjevci, Bila Vlaka