Dračevac Ninski: Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Die erste urkundliche Erwähnung von Dračevac Ninski stammt aus dem Jahr 1327: Sie findet sich in einem Dokument aus dem Archiv von Sv. Krševan in Zadar. Im Lauf seiner Geschichte wurde der Ort mehrfach zerstört und wiederaufgebaut.

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Kirchen

Die Friedhofskirche St. Martin wird seit 1550 erwähnt; eine Urkunde aus diesem Jahr nennt sie. Bei Restaurierungsarbeiten wurden Funde als Hinweis darauf gedeutet, dass das Bauwerk aus dem 12. Jahrhundert stammt. Auch zwei kleine Fenster gelten als Hinweis darauf, dass die Kirche St. Martin aus dem 12. Jahrhundert stammt.

Ursprünglich hatte St. Martin eine halbkreisförmige Apsis, die bei einer späteren Anpassung abgetragen wurde. Die Kirche ist ein einschiffiger Bau mit einer rechteckigen Ostapsis, 6 Meter breit und 14 Meter lang. Sie wurde 1785 erbaut und gehört zu den Sakralbauten dieser Gegend mit spätbarocken Merkmalen. Bis zum Bau der neuen Pfarrkirche diente sie als Pfarrkirche. Die Altarmensa der Kirche St. Martin wurde aus der Kirche Sv. Krševan in Zadar übertragen.

Die Pfarrkirche Herz Jesu steht im Ortszentrum von Dračevac Ninski an dem Ort namens „Kod oraha“. Sie wurde 1980 fertiggestellt und gesegnet; 1987 wurde für sie eine Sakristei errichtet. An der Kirche befindet sich eine Widmungstafel mit einer Inschrift in glagolitischer Schrift. Der Hauptaltar besteht aus Marmor und umfasst einen Tabernakel. Später wurde für die Pfarrkirche Herz Jesu ein Glockenturm mit zwei Glocken fertiggestellt. Für Dračevac Ninski ist sonntags um 8:30 Uhr eine Messe angegeben, auch im Juli und August.

Landschaft

Die jungneolithische Siedlung bei Crno Vrilo liegt im Gebiet der heutigen Siedlung Dračevac Ninski und ist mit bedeutenden Überresten der Impresso-Kultur verbunden. Systematische Ausgrabungen bezeichnen Crno Vrilo als eine der charakteristischsten frühneolithischen Siedlungsgemeinschaften an der östlichen Adriaküste.

Die ergiebige Quelle Crno Vrilo liegt etwa 170 Meter vom südlichsten Teil der neolithischen Siedlung in Dračevac Ninski entfernt, auf der rechten Seite des Flusstals. Crno Vrilo ist eine Süßwasserquelle am Kontakt zwischen Karbonatgestein und sandsteinig-mergeliger Flyschzone.

Wege

Die Straßenradrunde Poličnik–Posedarje–Novigrad–Zadar führt auf dem Rückweg durch Dračevac Ninski in Richtung Poličnik.

Weitere Seiten im Ortsbereich: Poličnik, Briševo, Murvica.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Poličnik.

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