Landschaft
Im südlichsten Teil des Katastergebiets von Vitaljina liegt Prevlaka. Bei Ponta Oštro schließt die Halbinsel den westlichen Eingang zur Bucht von Kotor. Sie ist 2,5 Kilometer lang und besitzt zwei Buchten, steile Küstenklippen sowie einen höchsten Punkt von 65 Metern.
Der Hügel Sv. Spas erhebt sich etwa 50 Meter über dem Feld. In seiner Nähe liegt fruchtbares Land; zugleich besitzt der Hügel einen hohen Gipfel mit Verteidigungscharakter.
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Geschichte und Kultur
Bei Sv. Spas gefundene illyrische und hellenistische Keramikfragmente aus den 1970er-Jahren bestätigen dort eine Siedlung aus der Eisenzeit. In Vitaljina steht außerdem die ältere Kirche St. Saviour, die im 15. Jahrhundert als einschiffiger Bau mit halbkreisförmiger Apsis und ungewöhnlich hohem Glockengiebel errichtet wurde. Im 17. Jahrhundert kamen Seitenkapellen hinzu.
Neben den Kirchen St. Saviour liegt ein mittelalterlicher Stećak-Friedhof. Einer der verzierten Stećak-Steine wurde unterhalb des neueren Friedhofs versetzt. Ebenfalls mit Vitaljina verbunden ist die Siedlung Vitoš grad aus römischer Zeit; sie soll etwa 50 Meter von der heutigen Kirche St. Saviour entfernt gelegen haben.
Durch das Gebiet von Vitaljina verlief die römische Straße Epidauro XX. Resinum. Sie verband Cavtat mit dem Tal von Sutorina.
Kultur und Wege
Die Straßenradtour „Dubrovačkim selima“ erreicht Vitaljina als Endpunkt. Eine Votivprozession im Gebiet von Konavle führt über etwa 11 Kilometer durch fünf Weiler, bevor sie zur Kirche zurückkehrt.
Lokaler Charakter
Zu den mit Vitaljina verbundenen Lebensgrundlagen gehören Ölproduktion und Weinbau.