Stravča: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Im nördlichen Teil des Berges Sniježnica befindet sich Stravča auf 172 Metern über dem Meeresspiegel.
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Kultur und Geschichte
Die Pfarrei St. Georg in Stravča stammt aus dem Jahr 1620; einige Dokumente datieren ihre Gründung jedoch auf die Jahre 1636 bis 1639. Die Pfarrkirche St. Georg des Märtyrers entstand im 16. Jahrhundert und wurde nach ihrer Restaurierung im Jahr 1620 zur Pfarrkirche.
Die Restaurierungsarbeiten an der St.-Georgs-Kirche begannen 2012 und bezogen lokale Einwohner in Arbeitseinsätze ein. Die frühere Pfarrkirche in Stravča wurde 1860 abgerissen und 1872 durch einen Neubau ersetzt.
St. Spas in Stravča ist eine Begräbniskapelle aus dem 17. Jahrhundert. Nachdem sie 1806 niedergebrannt war, wurde sie 1880 umgestaltet und 2004 restauriert.
In Jagnjilo ist ein traditioneller landwirtschaftlicher Komplex aus Konavle erhalten. Dazu gehören drei Dreschplätze, eine Scheune, eine zugehörige Trockensteinmauer und ein monumentaler Konavle janik.
Natur und Landschaft
Sniježnica besteht überwiegend aus Jurakalkstein und weist entwickeltes Karstgelände auf. Der Berg bietet Lebensraum für die endemische Pflanze Mandragora.
Der Berg Sniježnica liegt in Konavle. Sein Gipfel Sveti Ilija erreicht 1.234 Meter und befindet sich am Dreiländereck von Kroatien, Bosnien und Herzegowina sowie Montenegro.
Innerhalb des Natura-2000-Gebiets HR2000946 Sniježnica und Konavosko polje sind die Karstquellen von Stravča als geeigneter Lebensraum für die popovska gaovica (Delminichthys ghetaldii) identifiziert. Eine von Mai bis September 2013 durchgeführte Erhebung erfasste den streng geschützten und gefährdeten Fisch in einem Teich oder einer Quelle in Stravča.
In der näheren Umgebung beginnt in Popovići der Lehrpfad Konavoske stijene. Er verläuft über rund 4 Kilometer durch bewachsene Naturlandschaften oberhalb der Klippen und bietet Blicke in Richtung des offenen Meeres.
Geografische Einordnung
Das Gebiet der Konavoska brda war früher durch eine Bahnlinie über Vojski Do angebunden; der Bahnbetrieb wurde am 28. Juni 1968 eingestellt.
Das Pfarrgebiet von Stravča wird als Bereich beschrieben, dessen Dörfer täglich per Bus mit Cavtat verbunden sind.
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