Nova Gradiška überrascht mit einer ungewöhnlich konkreten historischen Spur: Die „Venera sa Slavče“ ist eine neolithische Kultfigur, die auf dem Hügel Slavča gefunden und in das 5. Jahrtausend v. Chr. datiert wurde.
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Kultur
Der alte Stadtkern bewahrt seinen spätbarocken Charakter und lässt sich zu Fuß erkunden. Dazu zählen die Kirche der heiligen Teresa von Ávila, das frühere, als Glavna straža bekannte Gericht und Gefängnis sowie die Kirche der Unbefleckten Empfängnis mit Wandmalereien des kroatischen Malers Celestin Medović.
Das Gradski muzej Nova Gradiška umfasst archäologische, kulturhistorische, ethnologische und Galeriesammlungen zum Erbe der Stadt und Westslawoniens. Das Museumsgebäude selbst ist ein barock-klassizistischer Bau aus dem 18. und 19. Jahrhundert und als Kulturdenkmal anerkannt.
Unterwegs
Nova Gradiška liegt an einer Kreuzung wichtiger internationaler Straßen- und Eisenbahnverbindungen, darunter die europäischen Korridore Vc und X, mit guten Straßen- und Bahnverbindungen innerhalb Kroatiens und Europas.
Der Davor–Strmac-Radweg ist in beiden Richtungen jeweils 120 Kilometer lang. Im Sportski centar Ivo Petranović gibt es einen Kinderspielplatz, ein Streetballfeld, ein Sandfeld für Handball und Fußball sowie ein Sandvolleyballfeld. Zum Zentrum gehören außerdem ein Skatepark und Sanitäranlagen mit Duschen.
Aktivangebote
Der Sportski centar San Siro auf Slavča ist Austragungsort von Tenniswettbewerben für jüngere und ältere Teilnehmer. An den Plätzen von San Siro betreibt der Teniski klub Nova Gradiška zudem eine Tennisschule für alle Altersgruppen.
Das Besucherprojekt „Započni avanturu – istraži Novu Gradišku“ umfasst eine Stadtroute mit 21 Punkten. Eine zweite Route im Projekt war geplant und sollte über Slavča zum mittelalterlichen Cernik führen.
Genuss
Im Slavonski dućan gibt es einen Verkostungsraum für hausgemachte traditionelle Produkte.