Ferienwohnung in Scorrano: Lichtkunst, Feste und Geschichte

File:Roverella di Scorrano.jpg File:Roverella di Scorrano.jpg Foto: FedericaPiccinniPhoto via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Scorrano zwischen Lichtkunst und ländlicher Geschichte

Scorrano verbindet festliche Lichtkunst, einen historisch geprägten Ortskern und die ländliche Landschaft im Umfeld des Ortes. Sakrale Architektur und Ortsgeschichte stehen neben traditionellen Festen, Olivenbäumen und dem weiteren Umfeld des Parco dei Paduli.

Feste mit Licht und lokalen Spezialitäten

Die Festa di Santa Domenica ist das Patronatsfest von Scorrano und findet traditionell vom 5. Juli bis zum 8. Juli statt. Im Zusammenhang mit dem Kult um Santa Domenica entwickelte sich die Luminarienkunst von Scorrano. Anlässlich ihres Festes entstand sie als Ausdruck der Verehrung durch Licht. Eine weitere feste Station im Jahreslauf ist die Fiera di Santa Lucia, die jedes Jahr am 13. Dezember in Scorrano stattfindet. Zu dieser Fiera gehört auf der Piazza Vittorio Emanuele eine Verkostung der Pittule di Natale.

Kirchen, Plätze und Spuren des alten Ortskerns

Der ursprüngliche Ortskern von Scorrano hat seine historische Struktur bewahrt, im Gegensatz zum neueren Viertel. Porta Terra ist das einzige noch erhaltene Zeugnis der alten Stadtmauer, die die mittelalterliche Stadt schützte. Im Herzen des Ortes steht der Palazzo Frisari an der Stelle, an der sich früher das alte Schloss der Stadt befand. Als Standort des Museo delle Luminarie di Puglia wurde das ehemalige Asilo di Mendicità, der Palazzo Veris, an der Piazza Vittorio Emanuele II festgelegt.

Die Chiesa madre di Santa Domenica liegt innerhalb der ehemaligen Stadtmauer zwischen dem Palazzo Frisari und der Chiesa della Purificazione. Ihre heutige Struktur vereint Bauteile aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Der Innenraum ist barock und besitzt den Grundriss eines lateinischen Kreuzes mit drei Schiffen und mehreren Altären. Während der großen Juli-Feierlichkeiten wird in der Kirche ein Baldachin-Reliquiar mit der Statue der Santa Domenica in einer Prozession getragen.

Architektur vom Ortsteil bis zum Kreuzgang

Im Ortsteil Costantinopoli liegt die Chiesa della Madonna di Costantinopoli an der Via vicinale Silva. Ihr Zentralgrundriss, der einschiffige und tonnengewölbte Raum sowie der zugespitzte Glockengiebel mit einer Öffnung geben dem Bau eine klar erkennbare Gestalt. Die Chiesa della Madonna della Luce hat griechisch-byzantinische Ursprünge. Das Convento di San Francesco d’Assisi trägt auch den Namen Convento degli Agostiniani und ist ein zweigeschossiger quadratischer Bau, der sich um einen von Arkaden umgebenen Kreuzgang mit der Kirche an der Ostseite gruppiert. Die zugehörige Chiesa del Convento di San Francesco d’Assisi trägt auch den Namen Chiesa degli Agostiniani und stammt aus dem 17. Jahrhundert. In ihrem Kreuzgang wird in der Weihnachtszeit das Presepe di Sabbia gezeigt.

Olivenhaine und Wege im Parco dei Paduli

Auf dem Land von Scorrano steht der Menhir La Cupa 1 zwischen jahrhundertealten Olivenbäumen. Scorrano gehört zu den Gemeinden, die zum Gebiet des landwirtschaftlichen Parks Parco dei Paduli zählen. Im weiteren regionalen Umfeld von Scorrano verbinden sich dort jahrhundertealte Olivenbäume, Trockenmauern und ein Wegenetz zu einer Landschaft mit deutlich ländlichem Charakter.

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