Ferienwohnung in Sanarica – Krypta, Kirchen und Palazzo Ducale

Sanarica ist ein Ziel für alle, die auf einer Reise Kultur nicht nur über große Bauwerke, sondern auch über besondere Details entdecken möchten. Sakralbauten, eine in den Fels gearbeitete Krypta, ein unterirdischer Frantoio und ein eindrucksvoller Menhir eröffnen unterschiedliche Zugänge zum Ort. Wer eine Ferienwohnung in Sanarica auswählt, kann den Aufenthalt deshalb an eigenen Interessen ausrichten: an Architektur, religiöser Kunst, Archäologie, regionalen Traditionen oder einer entspannten Radtour.

Kirchen und Kunst in Sanarica

Die Chiesa madre della Madonna Assunta wurde zwischen 1605 und 1611 errichtet. Ihre Fassade besteht aus Quadern aus Lecceser Stein und schließt mit einem geschweiften Giebel ab. Im Inneren führt ein einziges Schiff zum Presbyterium; außerdem gehört eine dem heiligen Johannes dem Täufer gewidmete Kapelle dazu. Für eine Ferienwohnung in Sanarica ist dieser kulturelle Schwerpunkt besonders interessant, wenn Sie historische Bauformen und sakrale Räume mit unterschiedlichen architektonischen Lösungen vergleichen möchten.

Auch die Chiesa di San Salvatore besitzt eine eigenständige architektonische Aussage. Sie stammt aus dem 11. Jahrhundert und hat einen Basilikagrundriss mit drei Schiffen, die jeweils in einer Apsis enden. Die Chiesa dell’Annunziata wurde 1620 von der Confraternita dell’Assunta gegründet und mit der bereits bestehenden Chiesa di San Basilio Vescovo zu einer Einheit verbunden. In der Chiesa dell’Annunziata befindet sich außerdem ein Gemälde der Madonna mit dem Kind und Heiligen aus den ersten Jahren des 17. Jahrhunderts. Die Basilica San Salvatore gilt als bedeutendes Zeugnis der byzantinischen Kultur im Salento.

Felsenkrypta und unterirdische Geschichte

Unter der Mutterkirche befindet sich die Cripta Basiliana Maria SS. Assunta, die vollständig in den Fels gehauen ist. Ihr Grundriss hat die Form eines griechischen Kreuzes. Drei Schiffe enden in Apsiden und werden durch grob geformte Pfeiler voneinander getrennt. Die Freskodekorationen stammen aus dem 11. bis 13. Jahrhundert. Damit bietet die Krypta ein besonders anschauliches Zusammenspiel von Raum, Gestein und mittelalterlicher Kunst, das sich auch für Familien mit unterschiedlichen Interessen als spannender Entdeckungsschwerpunkt eignet.

Eine weitere ungewöhnliche Perspektive auf die örtliche Geschichte eröffnet der Frantoio ipogeo. Er ist in das örtliche Tuffgestein hineingearbeitet und lässt sich in das 18. Jahrhundert datieren. In seiner zentralen Kammer befindet sich ein vollständig aus dem Tuffgestein herausgearbeitetes Kuppelgewölbe. Dort stehen der Mühlstein sowie die Einrichtungen zum Mahlen und Pressen von Oliven. Solche konkreten Einblicke helfen Ihnen, bei der Wahl einer Unterkunft neben Kirchen und Kunst auch die handwerkliche und landwirtschaftliche Vergangenheit des Ortes zu berücksichtigen.

Palazzo Ducale, Menhir und lokale Traditionen

Der Palazzo Ducale wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts errichtet und in den folgenden zwei Jahrhunderten erweitert und verändert. Er entstand auf einer älteren, verfallenen Burg und ist von einem Burggraben umgeben. An der Piazza Martini befinden sich im Palazzo Ducale die Biblioteca Comunale di Sanarica und ein kultureller Raum für gemeinschaftliche und soziale Aktivitäten. Der Ursprung des heutigen Santuario della Madonna delle Grazie wird traditionell auf das Jahr 1300 datiert; 1712 wurde es umgebaut und erweitert und 1716 eingeweiht. Am Hauptaltar befindet sich ein Fresko aus dem 13. Jahrhundert, das das Gesicht der Madonna darstellt.

Der Menhir Croce di Sant’Antonio ist 408 Zentimeter hoch und steht auf einem doppelten quadratischen Sockel. Zugleich ist er eine archäologische Stätte unter freiem Himmel. Dieses einzelne Objekt setzt einen klaren Akzent neben den Kirchen und unterirdischen Räumen. Bei der Sagra te lu Lacciu wird frischer Sellerie als lokales typisches Produkt angeboten und ergänzt die kulturellen Eindrücke um eine regionale kulinarische Tradition.

Radroute und planbare Führungen

Für aktive Tage führt die Radroute L’anello di congiunzione auf einer angenehmen unbefestigten Straße in Richtung Sanarica. Nach der Durchquerung des Ortes verläuft sie in Richtung Muro Leccese auf einfachen asphaltierten Nebenstraßen ohne Steigung. Die unterschiedlichen Straßenabschnitte geben Ihnen eine konkrete Grundlage, wenn Sie Ihre Ausflüge und die gewünschte Unterkunft nach dem bevorzugten Tagesrhythmus planen möchten. Für Führungen in Sanarica ist eine vorherige Reservierung erforderlich; sie werden auf Anfrage angeboten.

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