Ferienwohnung in Lucera: Festung, Altstadt und Kultur
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Foto: AmaliaDolly via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Lucera liegt auf drei Hügeln in einer von Weinbergen geprägten Gegend und überblickt die gesamte Ebene des Tavoliere delle Puglie.
Festung, Mosaiken und Wege durch Lucera
Die Fortezza Svevo-angioina bewahrt archäologische Spuren aus der Jungsteinzeit sowie aus der römischen und der staufischen Epoche. Der kommunale Besucherservice bietet kostenlose Führungen durch das archäologische Gelände an, wenn kommunale Reiseführer vor Ort sind. Zugleich bietet die Fortezza einen Aussichtspunkt über die gesamte Ebene des Tavoliere delle Puglie.
Zu den besonderen historischen Funden gehören die Mosaiken von San Giusto. Sie gehörten zu einer frühchristlichen Basilika aus der ersten Hälfte des 5. Jahrhunderts mit drei Schiffen, einer Apsis und einem außen gelegenen Rundtaufbecken. Heute werden die Mosaiken in der Stadtbibliothek von Lucera im Komplex San Pasquale ausgestellt. Seit 1936 befindet sich außerdem das Museo Civico „G. Fiorelli“ im Palazzo Cavalli–De Nicastri aus dem 18. Jahrhundert.
Das Itinerario Gentilizio führt als kurzer Rundgang durch Luceras historisches Zentrum zwischen Palästen, Innenhöfen und Gassen. Die Porta Troia ist eines der alten Stadttore Luceras und stammt aus dem 14. Jahrhundert. Nahe der Porta Troia liegt die Via alle Mura, ein erhaltenes Zeugnis muslimischer Kunst in Lucera. Auch Luceras Sarazenentürmchen aus dem 13. Jahrhundert bewahrt diese kunstgeschichtliche Spur. Das Museo Diocesano ist über die rechte Treppe des Palazzo Vescovile in Lucera zugänglich.
Kirchen, Antike und Theater
Das Santuario di San Francesco wurde 1300 von Carlo II d’Angiò erbaut und birgt die Überreste von San Francesco Antonio Fasani. Die Chiesa di Sant’Antonio Abate wurde 1330 von Roberto d’Angiò errichtet und besitzt eine polychrome Kuppel aus dem Jahr 1648. Die Chiesa di San Domenico entstand 1300 auf Veranlassung von Carlo II d’Angiò am Standort ehemaliger arabischer Fondaci. Zu ihrer Ausstattung gehört ein Holzchor mit 26 kleinen Statuen von Heiligen und Seligen des Dominikanerordens.
In den Fundamenten des Palazzo Bruno befindet sich die Stele der Lex de luco sacro mit einer archaischen Inschrift aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. Das Teatro Garibaldi wurde 1837 errichtet; seit 1861 trägt es den Namen des Generals Giuseppe Garibaldi. Es befindet sich im Erdgeschoss des Palazzo Mozzagrugno und weist dekorative Stuckarbeiten, einen bemalten Vorhang sowie eine verzierte Decke auf.
Besichtigungen und freie Zeit
Das Anfiteatro Romano ist von der SS17 aus erreichbar, ohne Lucera durchqueren zu müssen: Am ersten Kreisverkehr biegen Sie in die Via Delle Porte Antiche ab und folgen anschließend der Viale Giovanni Paolo II. Das Anfiteatro ist derzeit geschlossen. Das Centro Informazione Turistica informiert über Besichtigungsrouten zu Denkmälern, Kirchen und dem historischen Zentrum und kann nach Verfügbarkeit kostenlose Besichtigungen der Fortezza, des Anfiteatro und des historischen Zentrums vermitteln.
Für eine ruhigere Pause steht die etwa vier Hektar große Villa Comunale zur Verfügung. Dort gibt es eine kürzlich erneuerte Rollschuhbahn sowie Möglichkeiten zum Laufen, Spazierengehen und Dehnen.
Festtage und Spezialitäten
Das Fest zu Ehren von Santa Maria dell’Assunta findet vom 14. bis 16. August statt und umfasst Märkte, Musikgruppen, eine Prozession, Konzerte und ein Feuerwerk. Zu den bekannten Spezialitäten Luceras gehören mit Zucker überzogene Mandeln unter der Bezeichnung „menele atterrate“. Ebenfalls typisch sind Calzoncelli mit Kastanienfüllung oder mit einer Füllung aus Kichererbsencreme, Schokolade, gehackten Mandeln und Walnüssen, die in Vincotto getränkt werden.
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