Ferienwohnung in Brindisi: Römische Geschichte am Hafen

File:Ostuni, provincia di Brindisi.jpg File:Ostuni, provincia di Brindisi.jpg Foto: Maddalena L. via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Brindisi verbindet römische Spuren, mittelalterliche und neuzeitliche Befestigungen sowie das Leben am Hafen in ungewöhnlich engem Zusammenhang. Die Römischen Säulen markieren den Höhepunkt eines antiken römischen Monumentalbereichs, der als arx romana bezeichnet wird. Von hier beginnt der offizielle Rundgang durch das historische Zentrum am Hafen und führt in den historischen Stadtkern, der römische Überreste mit späteren städtischen Schichten verbindet.

Kultur

Zu den markanten Bauwerken gehört der Tempio di San Giovanni al Sepolcro, der als getreueste Nachbildung der Anastasis-Rotunde im Komplex des Heiligen Grabes in Jerusalem gilt. Im Inneren bewahrt der Tempel Freskenfragmente aus verschiedenen Stilrichtungen und Epochen, die Heilige und sakrale Szenen darstellen. Neben der Porta Napoli veranschaulichen die römischen Überreste der Limaria-Becken die antike Wasserbaukunst.

Auch die Burgen erzählen von unterschiedlichen Abschnitten der Stadtgeschichte. Das Castello Svevo wurde 1227 von Friedrich II. in Auftrag gegeben. Es bewahrt einen trapezförmigen Grundriss aus der Zeit Friedrichs II.; später erweiterte Ferdinando I. d’Aragona die Anlage mit einer Vormauer und vier großen Ecktürmen. Der Komplex des Castello Alfonsino-Aragonese umfasst einen aragonesischen Kern aus dem Jahr 1445 und einen späteren Forte-Bereich, den Philipp II. von Österreich 1583 in Auftrag gab. Das Castello Alfonsino steht auf der Insel Sant’Andrea im Außenhafen von Brindisi, gegenüber der Einfahrt in den Kanal Pigonati.

Zum Verteidigungssystem von Brindisi gehören zwei Burgen – das Castello Alfonsino beziehungsweise Castello di Mare und das Castello Svevo –, außerdem die Stadttore Porta Napoli und Porta Lecce sowie vier erhaltene Bastionen. Die Stadtverwaltung nutzt die Bastionen für Ausstellungen und Veranstaltungen.

Archäologie

Unter dem Nuovo Teatro Verdi befindet sich eine archäologische Stätte mit einem etwa sechs Meter breiten Straßenabschnitt des römischen Brindisi. Auf den Kalksteinplatten sind noch Spuren von Wagenrädern sichtbar. Vom Foyer des Theaters ist die darunterliegende Stätte durch einen großen Glasboden zu sehen. Für die Öffentlichkeit ist sie montags bis freitags von 08:30 bis 16:30 Uhr sowie samstags und sonntags von 10:00 bis 13:00 Uhr und von 16:00 bis 19:00 Uhr geöffnet; der Eintritt ist frei.

Museen

Das Museo Archeologico Comunale „Fondazione Salvatore Faldetta“ bewahrt bedeutende archäologische Zeugnisse des Gebiets von Brindisi. Sein Rundgang endet im zweiten Stock an einem Aussichtspunkt mit Blick auf Teile von Brindisi und den Hafen. Im Museo Diocesano G. Tarantini in der Kirche Santa Teresa dei Maschi ist ein vollständig multimedial gestalteter Bereich untergebracht, der den Besuchern ein immersives Erlebnis ermöglicht. Ein weiterer im Museo Diocesano G. Tarantini untergebrachter Bereich befindet sich in der Kirche San Paolo Eremita und präsentiert bedeutende historische, künstlerische und religiöse Zeugnisse der Stadt Brindisi.

Natur

Innerhalb des Gemeindegebiets von Brindisi liegt der regionale Naturpark „Salina di Punta della Contessa“. Zu seinen Gründungszielen gehören die Erhaltung von Lebensräumen und Arten sowie die Verbesserung der ökologischen Funktion von Feuchtgebieten. Ebenfalls zu den Gründungszielen zählen die Einrichtung von Infrastruktur für den sanften Verkehr und die Förderung nachhaltiger Freizeitaktivitäten.

Orientierung

Die Uferpromenade von Brindisi verläuft am Hafen entlang und ermöglicht es, die Stadt zu betrachten und einige ihrer Facetten kennenzulernen. Über eine Motobarca lässt sich vom Ufer von Brindisi aus zum Wohnviertel Casale und zum Monumento al Marinaio auf der gegenüberliegenden Hafenseite gelangen. Für die sogenannte „Casa di Virgilio“ wird eine Führung etwa monatlich, in der Regel an einem Samstag, genannt.

Weitere Ortsseiten

Ergänzend können Sie die Ortsseiten von Carovigno, Cisternino, Fasano, Ostuni, Brindisi, Ceglie Messapica, San Vito Dei Normanni und Torre Canne aufrufen.

Weitere Ziele sind San Michele Salentino, Torchiarolo, Specchia, Selva Di Fasano, Mesagne, Savelletri, Torre Santa Sabina und Villanova.

Daneben stehen Casalini, Lido Specchiolla, Francavilla Fontana, Oria, Montalbano, Cellino San Marco, Pezze Di Greco und San Pietro Vernotico zur Auswahl.

Auch die Seiten von Erchie, Villa Castelli, Torre Santa Susanna, Pantanagianni-Pezze Morelli, Latiano, San Pancrazio Salentino, Rosa Marina und Caranna führen zu weiteren regionalen Zielen.

Den Abschluss dieser Auswahl bilden San Donaci, Lendinuso und Grotta Figazzano.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Apulien.

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