In Prignac-et-Marcamps liegt die Höhle Pair-non-Pair auf dem Gebiet der Gemeinde am linken Ufer des Moron, eines Nebenflusses der Dordogne. Sie ist in ein etwa 15 Meter langes Hohlraumgebilde aus Asterienkalkstein eingetieft und bewahrt aurignacische Gravuren aus der Zeit um 32.000 v. Chr., die zu den ältesten bekannten Gravuren der Welt zählen.
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Kultur
Die Höhle Pair-non-Pair enthält Darstellungen von Pferden, Bisons, Steinböcken, Hirschen und Mammuts, darunter eine seltene Darstellung eines Megaloceros. Ein Besuch ist ausschließlich im Rahmen geführter Besichtigungen möglich; die Online-Reservierung eines Besuchszeitfensters ist verpflichtend. Die Höhle liegt außerdem in der Nähe der Fahrradroute Canal des deux mers à vélo.
Die romanische Église Saint-Michel wurde wahrscheinlich im 12. Jahrhundert errichtet, war einst befestigt, im 17. Jahrhundert erweitert, im 19. Jahrhundert teilweise erneuert und 1992 restauriert; heute dient sie als Kulturstätte. Die Grotte des Fées ist eine etwa 40 m² große prähistorische Fundstätte des Magdalénien.
Die Randonnée patrimoniale ist ein 15 Etappen umfassender Rundgang zu den wichtigsten architektonischen und kulturellen Schätzen von Prignac-et-Marcamps.
Natur
Das Site naturel du Moron ist ein 92 Hektar großes natürliches Feuchtgebiet zum Schutz von Fauna und Flora; ein Teil davon ist seit April 2002 als Natura-2000-Gebiet ausgewiesen. Die Aire de pique-nique du Moron bietet im Natura-2000-Gebiet des Moron mehrere schattige Picknicktische neben einem Teich und einem Kinderspielplatz; in der Nähe befindet sich ein Trimm-dich-Pfad.
Île de Croute ist eine Insel in der näheren Umgebung von Prignac-et-Marcamps. Île d'Ambès, Île des Vaches und Île de Macau sind Inseln in der Umgebung von Prignac-et-Marcamps.
Umfeld
Im weiteren regionalen Umfeld von Prignac-et-Marcamps liegen die Museen Cité du Vin, Musée des beaux-arts und Musée d'Aquitane. Ebenfalls in diesem weiteren regionalen Umfeld befindet sich die Abbaye de Bonlieu de Carbon-Blanc als historische Stätte.