Villefranche-du-Périgord ist eine Bastide des Périgord. Die Maison de la Châtaigne vermittelt die Geschichte der Kastanienholzindustrie und stellt die Wälder, insbesondere die Kastanie, als charakteristischen Bestandteil des örtlichen Terroirs heraus. Zugleich gilt Villefranche-du-Périgord als älteste Bastide des Périgord.
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Kultur und Geschichte
Die Bastide Villefranche-du-Périgord wurde 1261 gegründet. Die Kirche Notre-Dame de l'Assomption wurde 1864 vom Architekten Paul Abadie erbaut. Die Halle von Villefranche-du-Périgord wurde im 19. Jahrhundert wiederaufgebaut; entlang der Rue des Remparts sind die Befestigungsanlagen der Bastide zu sehen.
Ein weiterer Einblick in die regionale Vergangenheit bietet die Maison des Traditions Périgourdines, die Gegenstände aus dem ländlichen Leben im Périgord zeigt. Außerhalb der Bastide sind eine Fontaine und ein Waschhaus Zeugnisse des Dorflebens vor der Verbreitung der fließenden Wasserversorgung.
Natur und Wege
Im Anschluss an den etwa einstündigen Besuch der Maison de la Châtaigne kann ein ausgeschilderter und kommentierter Lehrpfad von 1,5 km Länge begangen werden. Außerdem startet in Villefranche-du-Périgord eine 12 km lange Rundwanderung, deren Dauer etwa vier Stunden beträgt.
Kulinarisches Erbe
Die Kastanientradition von Villefranche-du-Périgord erhielt 2015 die Auszeichnung „Site remarquable du Goût“. Unter der Halle von Villefranche-du-Périgord werden saisonal Steinpilze verkauft. Der saisonale Steinpilzmarkt umfasst häufig mehr als eine Tonne Pilze pro Tag.