Gräfenhainichen: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
In und um Gräfenhainichen treffen geflutete Bergbauseen auf Industriekultur, historische Baukunst und Handwerk. Wer Gräfenhainichen als Ziel für das Mieten einer Ferienwohnung betrachtet, stößt auf unterschiedliche Facetten eines Ortes und seiner Umgebung.
Kultur
Das Buchdruckmuseum präsentiert Druckmaschinen und Ausstattungen aus verschiedenen Epochen, darunter auch funktionierende Exemplare, und erläutert die Druckgeschichte von Gräfenhainichen. Führungen können nach vorheriger Anmeldung vereinbart werden.
Die evangelische St.-Marien-Kirche besitzt mittelalterliche Wurzeln, die wahrscheinlich bis in die Romanik zurückreichen. Ihr heutiges Erscheinungsbild ist von einem barocken Wiederaufbau aus den Jahren 1658 bis 1666 geprägt. In der Töpferstube gibt es ein Erlebnis an der Töpferscheibe sowie ein Geschäft mit handgefertigter Keramik.
Geschichte
Ferropolis ist ein Industriemuseum auf einer Halbinsel im Gremminer See. Dort können ganzjährig fünf große Bergbaumaschinen besichtigt werden; eine der Maschinen ist für Besucher zugänglich. Zur Anlage gehört außerdem die 30 KV-Station mit einem Museum zur regionalen Bergbaugeschichte. Außerhalb von Veranstaltungszeiten lässt sich Ferropolis mit einer Führung oder selbstständig mit einem Audioguide erkunden.
Wasser und Wege
Im Gebiet um Gräfenhainichen liegen zwei nach dem Bergbau geflutete Seen: der Gremminer See und der Gröberner See. Am südlichen und westlichen Ufer des Gremminer Sees gibt es vier nutzbare Badestellen. Der See ist außerdem zum Tauchen ausgewiesen.
Entlang des Kunst- und Geschichtspfads stehen Stahlkunstwerke an der Strecke vom Stadtbalkon in Richtung Ferropolis und Radis. Vom Stadtbalkon gibt es Zugang zu einer Radtour auf der internationalen Route R1.
Der Möhlauer See wird als See mit Sandstrand, Liegewiese, Parkplätzen und Fahrradstellplätzen beschrieben.
Natur
Der Biberbeobachtungsturm bietet am Försterweg zwischen Bauerhaus und Lutherstein einen Blick auf eine biberförmig gestaltete Landschaft.
Gräfenhainichen wird als Tor zur Dübener Heide beschrieben, einem 770 Quadratkilometer großen Mischwald-Naturpark mit weitläufigen Wander-, Rad- und Reitwegen sowie Wildtieren wie Bibern, Hirschen, Kranichen, Störchen und Fischadlern.
Anreise
Die Straßenanbindung wird über die A9 Berlin–München, die Abfahrt Dessau-Ost und die B107 in Richtung Oranienbaum-Wörlitz beschrieben. Regionalzüge bieten von Wittenberg aus eine Verbindung in Richtung Halle oder Bitterfeld.
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