Nohn: Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Nohn liegt in einer sanft fließenden Landschaft, wie sie für die Vulkaneifel charakteristisch ist. Wer eine Ferienwohnung in Nohn mieten möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.

Natur

Die Landschaft um Nohn lässt sich zu Fuß erkunden. Über Nohn können vom Frühjahr bis in den Herbst rote Milane beobachtet werden, besonders morgens und abends. Ziehende Kraniche werden als Herbstmerkmal der Tierwelt rund um Nohn beschrieben.

Der Dreimühlen-Wasserfall ist als Naturdenkmal ausgewiesen und wird als Europas nördlichste Kalksinterablagerung beschrieben. Drei Karstquellwässer schufen dort eine etwa 300 Meter lange und 100 Meter breite Sinterbank. Entstanden ist der Wasserfall, nachdem beim Bau der Eisenbahn nach Jünkerath drei Quellbäche zusammengeführt wurden; die Strecke wurde 1912 eröffnet. Der Dreimühlen-Wasserfall wächst jedes Jahr etwa 8 bis 10 Zentimeter in das Tal hinein, weil sich Kalksinter in Moospolstern ablagert.

Kultur

Die Nohner Mühle ist eine ehemalige Wassermühle am Ahbach und wird als Seminarhaus genutzt. Das Café Nohner Mühle ist für Waffeln, hausgemachten Kuchen und herzhafte Snacks bekannt. Die Kapelle an der Nohner Mühle wurde 1804 nach einer Überschwemmung errichtet und zwischen 2003 und 2006 umfassend restauriert.

Die Pfarrkirche St. Martinus in Nohn wurde 1781 anstelle einer älteren Kirche erbaut. Ihr Turm stammt von einem gotischen Vorgänger, und im 19. Jahrhundert wurde ein neoromanisches Portal hinzugefügt. Die barocke Orgel entstand um 1720 als Chororgel für die Abtei St. Matthias in Trier und kam 1868 nach Nohn. Die barocke Kanzel stammt aus der älteren Kirche; die Kirchenbänke tragen geschnitzte Abschlussstücke aus dem 18. Jahrhundert.

Die Heyerberg-Kapelle wurde 1874–1875 wiederaufgebaut. Entlang des Zugangs und auf dem Vorplatz wurden 14 Kreuzwegstationen aufgestellt.

Wandern

Ein beschilderter 13 Kilometer langer Rundweg namens „Rund um den Mordhügel“ beginnt und endet am Gemeindehaus in der Kirchstraße in Nohn, dauert etwa 3 Stunden und 20 Minuten und umfasst einen ehemaligen Basaltsteinbruch, einen mit Wasser gefüllten Steinbruchsee sowie Informationstafeln über die Geschichte des Steinbruchs. Der Rundweg beginnt entlang des Nohner Bachs und führt auf dem Rückweg entlang des Ahbachs nach Nohn und an der Nohner Mühle vorbei. Der Nürburgblick der Strecke bietet eine Sicht auf die Nürburg-Ruine, die als etwa 12 Kilometer entfernt beschrieben wird.

Der Rundweg „Rund um Nohn: Wasser, Weiten, Weihrauch“ beginnt und endet am Gemeindehaus an der Kirchstraße in Nohn. An der Kirche in Nohn wird kostenloses Parken beschrieben; an der Nohner Mühle auf der L 68 ist eine Parkfläche verzeichnet.

Weitere Ortsseiten: Dreis-Brück, Schalkenmehren, Steiningen, Darscheid, Mehren, Winkel, Wallenborn, Oberstadtfeld

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