Grimburg: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Die Burg Grimburg kann in der Regel ganzjährig kostenlos besichtigt werden. Während der winterlichen Witterungsperiode von November bis März bleiben der Bergfried, der Spielplatz und die Toilettenanlagen geschlossen.
Kultur und Geschichte
Geführte Besichtigungen erläutern die Entwicklung der Burg und das mittelalterliche Leben. Es gibt auch spezielle kinderfreundliche Führungen; die Rundgänge dauern etwa 90 Minuten.
Im Ortszentrum von Grimburg befindet sich das Burg- und Hexenmuseum Grimburg in einem Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert. Die Ausstellung zeigt Originalfunde aus der Burg Grimburg, darunter Münzen, Schlösser, Werkzeuge, Haushaltsgegenstände, Geschirr, Schmuck, Ofenplatten und Ziegel.
Das Museum vermittelt außerdem die Geschichte der Hexenverfolgung im Trier Land. Großformatige Tafeln und Faksimiles dokumentieren die Hexenprozesse. In einem Medienraum geht es um die Burgenlandschaft des ehemaligen Kurfürstentums Trier während der Zeit des Erzbischofs und Kurfürsten Balduin von Luxemburg. Zur Geschichte der Burg gehört auch, dass Grimburg Ende des 12. Jahrhunderts als trierische Territorialburg errichtet wurde. Das Museum dokumentiert zudem, dass mehr als 200 Männer und Frauen aus dem Hochwald als angebliche Hexen in einer Brennhütte starben.
Natur
Das Naturschutzgebiet Wadrilltal zwischen Felsenmühle und Grimburg umfasst etwa 213 Hektar und schließt Teile von Grimburg ein. Die Wiesen, in die die Wadrill eingebettet ist, stehen unter Schutz.
Wandern und Radfahren
Die Etappe des Saar-Hunsrück-Steigs von Grimburgerhof nach Reinsfeld beginnt an der teilweise rekonstruierten Burg Grimburg auf einem Höhenrücken oberhalb des Wadrilltals. Ein Weg aus dem Tal nahe Grimburgerhof steigt allmählich zur Burg hinauf. Der Abschnitt folgt dem ruhigen, naturnahen Wadrilltal und bietet wechselnde Ausblicke auf seine Bachlandschaft. Wer den Turm der Burg besteigt, blickt über das Wadrilltal.
Bei Grimburg zweigt der Saar-Hunsrück-Steig ab; auf einer Route können Wanderer in Richtung Trier weitergehen. Die Etappe Grimburgerhof–Stausee Kell trifft auf den Ruwer-Hochwald-Radweg und bietet eine Zugangsroute für Besucher, die nach Kell gehen. Sie endet am Stausee Kell, der mit zahlreichen Freizeitmöglichkeiten verbunden ist.
Der Ruwer-Hochwald-Radweg ist vollständig asphaltiert und für Radfahrer, Inline-Skater und Fußgänger ausgelegt. Die Burg Grimburg ist von dort direkt oder über einen Abstecher erreichbar.
Wer eine Ferienwohnung in Grimburg mieten möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.
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