Gückingen: Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Gückingen ist in die historische Kulturlandschaft des Lahntals einbezogen. Wer eine Ferienwohnung in Gückingen mieten möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.

Natur

Der Lahnabschnitt zwischen Diez und Balduinstein wird als landschaftlich reizvoll und ungewöhnlich abgeschieden beschrieben. Die Lahn weist Auenwiesen, natürliche Ufer und bewaldete Bereiche auf und ist Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Die Landschaft des Lahntals wird durch die windungsreiche Lahn, steile Seitentäler und überwiegend natürliche Nebenbäche geprägt. Dazu kommen eine von Grünland geprägte Talsohle, im Allgemeinen bewaldete Hänge und überwiegend ackerbaulich genutzte Hochflächen.

Wege und Wasser

Eine dokumentierte Route verläuft auf dem Lahnwanderweg und Lahnradweg in Richtung Staffel, passiert anschließend Gückingen und führt in den Wald zum Gückinger Wald. Der beschriebene Rundweg um Gückingen war ungefähr 9 km lang. Eine weitere beschriebene Wanderroute um Gückingen nutzt den Fuß- und Radweg von der Königsteinhalle nach Aull. Im weiteren Tourismusgebiet um Diez wird das Wandern in Tälern und Höhenlagen beworben.

Die Lahn wird als zum Kanufahren geeignet beschrieben. Auf den Wasserwegen der Lahn werden öffentliche Ein- und Ausstiegsstellen von Rastplätzen unterschieden; grüne Informationstafeln kennzeichnen die jeweiligen Einrichtungen. Zwischen Limburg und Balduinstein werden Lahn-Bootsfahrten angeboten; Boots- und Kanuverleih ist mit Diez und weiteren Lahnorten verbunden.

Geschichte

Die ältesten Siedlungsspuren in Gückingen stammen aus der Urnenfelderkultur. Am Pfuhlseck in Gückingen wurde 1935 ein Gräberfeld aus der Hallstattzeit entdeckt. Die Urnengräber dieses Gräberfelds werden ungefähr auf die Zeit von 750 bis 500 v. Chr. datiert; zu ihm gehörte auch ein Steinkistengrab, das ungefähr auf 500 v. datiert wird.

Zahlreiche Urnen in Flachgräbern wurden im Bereich der ehemaligen gemeindlichen Sandgrube Pfuhlsheck gefunden; sie datieren ungefähr auf 600 v. Zwischen Gückingen und der Autobahn sind Hügelbrandgräber aus der Zeit um 700 v. verzeichnet. Von den sieben bronzenen Armringen aus der Bestattung befinden sich zwei weiterhin in Gückingen. Einige archäologische Urnen aus Gückingen werden in einer Vitrine im Rathaus aufbewahrt.

Kultur

Zum Gebiet von Gückingen gehörte ein landwirtschaftliches Gut des Klosters Dierstein, das jenseits der Lahn im heutigen Diez lag. Das mit Gückingen verbundene Gut betrieb im 13. und 14. Jahrhundert Ackerbau, Viehzucht und Weinbau. Der Weinbau auf dem Gut wurde im 18. Jahrhundert eingestellt.

Im nahe gelegenen Diez ist Schloss Oranienstein ein barockes Schloss. Das Grafenschloss umfasst ein Museum und bietet nach Vereinbarung Führungen an.

Weitere Ortsseiten: Hirschberg, Laurenburg, Holzappel, Heistenbach, Aull, Birlenbach, Steinsberg, Altendiez

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Diez.

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