Ortsbild und Geschichte
Am Römerplatz in Knittelsheim steht eine Kreuzigungsgruppe von 1816, umgeben von Fachwerkhäusern und alten Kastanienbäumen. Das heutige evangelische Kirchengebäude stammt aus den Jahren 1830–1831. Der älteste schriftliche Nachweis einer Kirche in Knittelsheim datiert auf 1468.
Die Marienkapelle ist sonntags und an Feiertagen geöffnet oder nach Vereinbarung. Ein kleiner Parkplatz am Ende der Ludwigstraße ermöglicht den Zugang zur Kapelle und weiter in den nahe gelegenen Wald.
Natur
Zwischen Knittelsheim und Ottersheim liegen die Queichwiesen. Dort wird seit mehr als 500 Jahren eine traditionelle Bewässerungstechnik praktiziert, die zum Erhalt seltener Pflanzen- und Tierarten beiträgt. Die Wiesen und die dazwischenliegenden Waldstücke stehen im Rahmen der EU-Habitatrichtlinie und der Vogelschutzrichtlinie unter Schutz.
Die Queichwiesen-Bewässerung wurde Ende 2023 als Immaterielles Kulturerbe der UNESCO anerkannt und gilt als Deutschlands größtes Gebiet dieser Art. Am Informationspunkt an den Knittelsheimer Queichwiesen können Besucher über die Wiesen blicken; während der Bewässerung sind dort möglicherweise Gruppen von Störchen bei der Nahrungssuche zu sehen.
An der Forststraße beim Informationspunkt verläuft der Queichwiesen-Rundwanderweg.
Orte und Erlebnisse
Die Knittelsheimer Mühle stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert und wurde in ein Hotel umgewandelt. Sie gilt als Ort inmitten der Natur für Urlaub, Veranstaltungen und gemeinsame Erlebnisse.
Das Flammkuchenfest in Knittelsheim bietet Flammkuchen in verschiedenen Varianten und weitere regionale Spezialitäten. Den Höhepunkt bildet ein Johannisfeuer.
Regionale Angebote
Yobsti ist ein Markt in Knittelsheim mit dem Schwerpunkt auf regionalen Produkten. Das irori im Isenhof verbindet gehobene Gastronomie mit Übernachtungsmöglichkeiten in einem liebevoll restaurierten Fachwerkhaus.
Wer in Knittelsheim eine Ferienwohnung mieten möchte, kann den Ort gezielt für die eigene Unterkunftssuche auswählen.