Sosberg: Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Zwischen Sosberg und Mörsdorf spannt sich die Geierlay-Hängebrücke über das Tal. Sie ist 360 Meter lang und 100 Meter hoch. Die Geierlay kann in beiden Richtungen überquert werden. Fahrräder dürfen mit auf die Brücke, müssen dort aber zu Fuß geführt werden; ein schmaler Kinderwagen kann über die Geierlay mitgenommen werden. Hunde sind auf der Geierlay erlaubt, wenn sie an der Leine geführt werden.

Die Geierlay wurde am 3. Oktober 2015 eröffnet; ihre Konstruktion orientiert sich an nepalesischen Hängebrücken. Der Name leitet sich vom historischen Flurnamen „Geierslay“ ab, wobei „Ley“ für Fels oder Klippe steht. Das Besucherzentrum in Mörsdorf dokumentiert die Konstruktion und Planung der Geierlay und umfasst ein Museumscafé. Informationstafeln auf dem Weg von Mörsdorf zur Geierlay behandeln erneuerbare Energien und Klimaschutz.

Unterwegs

Von Sosberg aus sind mehrere nahegelegene Wanderwege erreichbar, darunter der Masdascher Burgherrenweg, eine Verbindung zum Saar-Hunsrück-Steig, die Geierlay-Schleife sowie die Premiumschleifen Altlayer-Schweiz und Layensteig Strimmiger Berg. Im weiteren Hunsrückraum ist der Saar-Hunsrück-Steig mit 111 Traumschleifen für Tages- und Halbtagestouren verbunden.

Der Aussichtspunkt Riesenbank in Sosberg richtet den Blick auf die Eifel und den Brückenkopf der Geierlay. Die Riesenbank besteht aus lokal gewonnenem Douglasienholz und liegt auf dem Weg zwischen dem Besucherparkplatz und der Geierlay. Sie ist ein Ort zum Ausruhen, Picknicken und Fotografieren. Sosberg verfügt an der Hauptstraße 28 über einen ausgewiesenen Wanderparkplatz mit sanitären Einrichtungen und einer Lademöglichkeit für Elektrofahrzeuge. Die Brücke ist zu Fuß über einen etwa 1,5 Kilometer langen Weg erreichbar; eine direkte Zufahrt mit dem Auto zur Brücke gibt es nicht.

Kultur und Geschichte

Die katholische St.-Matthias-Kirche in Sosberg wurde 1769 erbaut. Sosberg wurde 1330 erstmals unter dem Namen „Soysbergh“ dokumentiert und war bis 1781 ein „Dreiherrisches Territorium“.

Das Wappen von Sosberg verbindet mehrere historische Hinweise: Das rote Kreuz auf Silber erinnert an Kurtrier. Das silberne Jagdhorn kennzeichnet die Herrschaft Beilstein, während die silberne Hellebarde auf den heiligen Matthias, den Schutzpatron der Kirche, verweist. Das grüne Mittelfeld weist auf die landwirtschaftliche Struktur der Gemeinde hin. Das silber-rot geschachte Muster repräsentiert die Hintere Grafschaft Sponheim.

Wer eine Ferienwohnung in Sosberg mieten möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen. Weitere Ortsseiten in dieser Übersicht: Liesenich, Blankenrath, Reidenhausen, Peterswald-Löffelscheid, Bullay, Neef, Pünderich, Merl.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Zell.

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