Lutzerath: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Lutzerath verbindet eine bemerkenswerte Kirchengeschichte mit ausgeschilderten Wegen durch Wald und Landschaft. Wer eine Ferienwohnung in Lutzerath mieten möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.
Kultur und Geschichte
Zu Lutzerath gehören die Pfarrkirche St. Stephanus in Lutzerath und die Filialkirche Mater Dolorosa im Ortsteil Driesch. St. Stephanus wird bereits in einer Urkunde des Simeonstifts in Trier aus dem Jahr 1097 erwähnt. Der heute sichtbare historische Teil wurde 1781 eingeweiht und zwischen 1962 und 1964 wegen erheblicher Platznot erweitert. Die Kirche ist ebenerdig von der Straße aus zugänglich. Ihre Kanzel stammt aus der Zeit um 1775 und ist eine Rokoko-Schnitzarbeit. Der dreigeschossige Turm wurde 1818 neu aufgebaut und wird als Wahrzeichen von Lutzerath beschrieben. Die älteste und schwerste Bronzeglocke der Kirche datiert von 1426 und wiegt 820 Kilogramm.
Die Wallfahrtskirche Mater Dolorosa in Driesch wurde 1478 errichtet und steht seit 1984 unter dem Schutz der Haager Konvention. Die Pietà bildet weiterhin den Mittelpunkt der Kirche. Vierzehn Schlusssteine im Chor zeigen die Wappen der Stifter. Der Bitterleidensaltar wurde 1672 aufgestellt und über einen Zeitraum von 30 Jahren von dem Schreiner Bartolomäus Hammes geschnitzt. Die Kreuzwegstationen rund um Mater Dolorosa wurden 1755 aus Sandstein gefertigt und um 1980 durch den Lutzerather Bildhauer Rudolf Müller restauriert.
Wandern
Der Wald-Wohlfühl-Weg wird als kinderwagengeeignet beschrieben und umfasst die Waldstationen BuchenGlück, Waldduft und Traumtal. Das Begehen wird von April bis Oktober empfohlen, weil die Hängematten während der kälteren Jahreszeit entfernt werden. Die HeimatSpur Wald-Wohlfühl-Weg ist ein sehr leichter Rundweg über 4,9 Kilometer. Sie beginnt und endet an der Drei-Eichen-Hütte in Lutzerath; drei Rastbereiche im Wald sind mit Waldsofas, Bänken und Hängematten ausgestattet.
GesundLand Vulkaneifel bietet 43 Rundwanderwege durch Natur, Geschichte und Kultur an.
Die HeimatSpuren werden mit einer offiziellen Markierung nach den Wegevorgaben von Rheinland-Pfalz angegeben; außerdem sind sie über gängige Wander-Apps wie Komoot und Outdooractive verfügbar.
Radfahren
Der Achterhöhe-Skywalk ragt über einen Felsvorsprung hinaus und eröffnet den Blick über das Siebenbachtal. Die MTB-Route erreicht Lutzerath nach der Maischquelle und führt anschließend über den Aussichtspunkt Achterhöhe weiter. Nach dem Abschnitt an der Achterhöhe folgt die Route dem Üssbach durch den Wald auf schmalen Wegen.
Weitere Ziele in derselben Auswahl: Urschmitt, Gillenbeuren, Bad Bertrich, Meiserich, Auderath.
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