Warbiza lässt sich über die Bauwerke, Ortsgeschichte und Bräuche von Varbitsa sowie über geschützte Naturgebiete und die Passlandschaft erschließen. Wer eine Ferienwohnung in Warbiza mieten möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.
Kultur
Zu den Bauwerken in Varbitsa gehören die Kirche St. Dimitar, die 1842 erbaut wurde, und die Troshka Mahala Mosque, deren Baujahr 1900 ist. Das Vasilakieva House beherbergt eine Sammlung mit einer Schenkung von 520 Bänden des Dr. Anton Sirakov. Zugleich ist die Vasilakeva House ein zweigeschossiges Kamchiya-Typ-Revivalhaus mit einem hölzernen Obergeschoss, tiefen Dachvorsprüngen und einer offenen Veranda, die über eine Außentreppe erreicht wird.
Die einzige ethnografische Sammlung der Gemeinde ist im Vasilakeva House im Zentrum von Varbitsa untergebracht. Die Gerai-Saray-Stätte (Konak) in Varbitsa bewahrt eine hohe Steinmauer und umfasst die Überreste eines großen Gebäudes, das in den 1980er-Jahren abbrannte. Archäologische Funde und Grabhügel im Gebiet von Varbitsa werden ungefähr in das 3. bis 4. Jahrhundert v. Chr. datiert.
Zu den überlieferten Bräuchen gehört ein Ivanovden-Brauch in Varbitsa, bei dem verheiratete Männer unverheiratete Männer im Fluss Gerila baden. Zur Feier gehören ein Orchester, Ringkämpfe und ein Horo-Tanz der Männer. Der Varbishki-Pass ist in byzantinischen Chroniken aus dem Jahr 679 als „Verigava“ verzeichnet.
Natur
Das Schutzgebiet Momin Grad umfasst 6,6 Hektar Buchenwald mit einem durchschnittlichen Baumalter von 160 Jahren. Die Natura-2000-Zone Kotlenska Planina schützt Wildvögel und führt 56 Vogelarten zur Erhaltung auf.
Wandern
Die Kapazität der Varbishki Pass Hut beträgt 62 Personen. Sie liegt in Mator Planina am nördlichen Zweig der Östlichen Stara Planina, nahe dem Varbishki-Pass. Die Anfahrt von Varbitsa zur Varbishki Pass Hut ist 9 Kilometer lang und verläuft über eine asphaltierte Straße.
Weitere Ortsinformationen: Sushina.