Bellegem entdecken: Wald, Geschichte und Wege

Bellegem verbindet Naturerlebnisse, Baugeschichte und lokale Traditionen auf kleinem Raum. Das Dorfzentrum liegt auf dem Sint-Leonardusberg, einem Höhenrücken auf 65 Metern Höhe. Für Ihre Reiseplanung eröffnet das mehrere Perspektiven: Sie können Wald und einen Wanderweg in den Mittelpunkt stellen, historische Spuren verfolgen oder Bellegem über seine langjährige Brautradition kennenlernen.

Wald und Wanderweg im Bellegembos

Argendaelbos und Bellegembos umfassen zusammen 29,05 Hektar Wald, Alleen und Natur. Sie liegen entlang der Doornikserijksweg zwischen Argendaalstraat und Leuzestraat. Bellegembos gehört zum Eichen-Buchenwaldtyp mit Atlantischem Hasenglöckchen und weist eine vielfältige Pflanzenwelt mit einigen seltenen Arten auf. Das macht den Wald zu einem anschaulichen Ziel für alle, die auf ihrer Reise den Charakter der Landschaft genauer wahrnehmen möchten.

Im Bellegembos gibt es einen frei zugänglichen Wanderweg. Dort sind ausschließlich Wanderer zugelassen; Radfahren ist nicht erlaubt. Wenn Sie Ihre Urlaubstage ohne Fahrradtour planen und stattdessen zu Fuß unterwegs sein möchten, ist diese klare Regelung für die Auswahl Ihrer Aktivitäten wichtig. Die Naturseite Bellegems lässt sich so unabhängig von den kulturhistorischen Entdeckungen betrachten.

Kirche, Kapellen und historische Spuren

Die Pfarrkirche Sint-Amandus wurde im 13. Jahrhundert auf den Überresten einer romanischen Kirche aus der Zeit um 1180 errichtet. Im Chor, im Vierungsturm und in den Querhausarmen sind sichtbare Spuren des gotischen Baus erhalten, darunter aufgehendes Mauerwerk aus Tournai-Stein. Zur Kirche gehört außerdem ein vermutlich gotisches Taufbecken aus Blaustein aus dem 13. Jahrhundert. Wer sich für sakrale Baukunst und ältere Ortsgeschichte interessiert, findet hier mehrere konkrete Details statt einer bloßen Jahreszahl.

Gegenüber der Hofzufahrt des Hofs Van Mortagne befindet sich eine als Denkmal geschützte Kapelle. Sie ist ein seltenes Beispiel für eine betonierte Wegkapelle mit achteckigem Grundriss und einem baldachinartigen Zinkdach mit Fransen. Sie wurde errichtet, um die auf dem Hof Van Mortagne umherwandernden Geister abzuwehren. Eine weitere historische Spur ist die neugotische Klosterkapelle, die 1857 erbaut und bis 1958 genutzt wurde. Auch die Kattebergmolen gehört zur Ortsgeschichte: Sie ist ein erhaltener Rest der hölzernen Bockwindmühle Kattebergmolen, auch Lonckes molen genannt, die 1952 größtenteils abgebrochen wurde.

Route und lokale Brautradition

Die Goedendagroute führt über Zwevegem, Bellegem, Rollegem, die Grenze zu Mouscron, Aalbeke und Marke. Sie ist mit sechseckigen Schildern ausgeschildert. Damit eröffnet sich neben dem einzelnen Waldweg eine weiter gefasste Route durch mehrere Orte. Achten Sie bei Ihrer Tagesplanung darauf, dass die Route verschiedene Stationen miteinander verbindet, ohne Bellegem auf nur eine Sehenswürdigkeit zu reduzieren.

Auch die lokale Genussgeschichte gehört zum Ortsbild. Die Brauerei Omer Vander Ghinste braut seit 1892 in Bellegem. Für Reisende, die regionale Traditionen ebenso schätzen wie Landschaft und Architektur, ergänzt diese lange Braugeschichte das Bild des Dorfes um einen weiteren eigenständigen Aspekt.

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Bei der Suche nach einer Ferienwohnung in Bellegem können Sie zwischen einem Aufenthalt mit einzelnen Zielen und einer weiter gefassten Tourenplanung unterscheiden. Der frei zugängliche Wanderweg im Bellegembos bleibt auf Fußgänger beschränkt, während die Goedendagroute mehrere Orte miteinander verbindet.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kortrijk.

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