Enghien: Parks, Gärten und Kulturerbe

Enghien lädt dazu ein, Parklandschaften, Gartenkunst und historische Bauwerke miteinander zu verbinden. Wer eine Reise mit kulturellen Entdeckungen und abwechslungsreichen Spaziergangsideen plant, findet hier mehrere eigenständige Anknüpfungspunkte: den Parc d’Enghien mit seinem außergewöhnlichen wallonischen Kulturerbe, den Jardin des Dahlias, historische Pavillons und die Maison Jonathas – musée de la Tapisserie. Bei der Wahl Ihrer Ferienwohnung können Sie deshalb überlegen, ob Sie den Schwerpunkt Ihrer Tage eher auf Gärten und Landschaften, auf Baugeschichte oder auf Kunsthandwerk legen möchten.

Gärten und Parklandschaften in Enghien

Der Parc du Château d’Enghien vereint eine Vielzahl von Wasserflächen, Wäldern, alten Gebäuden und thematischen Gärten. Diese unterschiedlichen Elemente geben dem Aufenthalt mehrere Facetten: Sie können sich mit Gartenanlagen beschäftigen, historische Architektur betrachten oder die Landschaft als Rahmen für einen entspannten Ausflug nutzen. Der Park ist als außergewöhnliches Kulturerbe der Wallonie anerkannt. Der Jardin des Dahlias im Parc d’Enghien dient als europäisches Dahlienkonservatorium. Für Besucher, die besondere Pflanzen und gestaltete Landschaften schätzen, setzt dieser Garten einen klaren eigenen Akzent.

Auch einzelne Bauwerke machen die Parklandschaft von Enghien unverwechselbar. Der Pavillon Chinois ist als außergewöhnliches Kulturerbe der Wallonie anerkannt und zugleich ein denkmalgeschütztes Bauwerk am Eingang des Parc d’Arenberg in Enghien. Der Pavillon des Sept Etoiles wurde im 17. Jahrhundert als siebeneckiger Pavillon am höchsten Punkt des Parc d’Enghien errichtet. Früher wurde er Temple d’Hercule genannt. Seine historische Funktion war die einer astronomischen Sternwarte, von der aus sich der Himmel und der Horizont über 360° betrachten ließen.

Kirche, Tapisserien und Stadtgeschichte

Die Église Saint-Nicolas d’Enghien ist ein gotisches Bauwerk aus dem 14. und 16. Jahrhundert. Zu ihr gehört eine Kapelle aus dem 15. Jahrhundert, die Notre-Dame de Messines geweiht ist. Damit eröffnet sich ein weiterer Zugang zur Geschichte des Ortes: Während die Parkanlagen Garten- und Schlosskultur veranschaulichen, steht die Kirche für die sakrale Baugeschichte Enghiens.

In der Maison Jonathas – musée de la Tapisserie wird die Vergangenheit zudem über textile Kunst greifbar. Das Gebäude wurde auf den Fundamenten des ehemaligen Bergfrieds der Herren von Enghien errichtet. Zu sehen sind acht Tapisserien aus Enghien aus dem 16. Jahrhundert sowie zwei Tapisserien aus Brüssel aus dem 17. Jahrhundert. Diese Verbindung aus historischem Baugrund und Tapisserien macht den Ort besonders interessant, wenn Sie bei Ihrer Reise nicht nur Räume und Fassaden, sondern auch kunsthandwerkliche Zeugnisse kennenlernen möchten.

Eine Reise mit verschiedenen Tempi planen

Der Circuit du parc d’Enghien bietet an jeder Station Audiokapseln mit historischen Informationen und Anekdoten. Das kann Ihrer Tagesplanung eine erzählerische Struktur geben, ohne dass Sie sich auf ein einziges Thema festlegen müssen. Ergänzend können Sie einzelne Parkelemente, die Kirche oder die Tapisserien in den Mittelpunkt stellen. Eine Unterkunft in Enghien ist damit besonders dann eine passende Ausgangsbasis, wenn Sie Ihre Reise zwischen Landschaft, Architektur und Kultur aufteilen möchten und dabei Wert auf selbstbestimmte Tage legen.

Ergänzend können Sie auch folgende Ziele aufrufen: Ham-Sur-Heure-Nalinnes, Merbes-Le-Château, Beaumont, Ellezelles, Chapelle-lez-Herlaimont, Robechies, Aiseau-Presles und Manage.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hennegau.

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